Der 10 km lange Grat von Stansstad unten bis hinauf zum Esel lockt schon am Morgen früh um 6 Uhr gestochen scharf.
Einen Tag später als ursprünglich ausgeschrieben, dafür eine Stunde früher startet die muntere 6er Gruppe am Bahnhof Stansstad.
Nach dem Gewittertag ist es angenehm kühl. Mit jedem Meter und Höhenmeter wird der Autobahnlärm weniger, vom Acherrain über den Loppergrat, vorbei am Haslihorn und wieder hinunter zum Renggpass. Die erste Pause stärkt.
Immer noch rot-weiss steigt's stetig, am Chrummhorn vorbei zur Tellenpfadlücke und zur zweiten Stärkung.
Der Pfad ist jetzt nicht mehr markiert, aber Hanspeter führt sicher und vertrauenswürdig höher und höher, die steilen Fels- und Graspassagen hinauf über die Windegg auf die Rosegg. Ein Gämsimami und das Junge hüpfen spielend über das sehr steile Gelände.
Trägt der Pilatus einen Hut- ist das Wetter gut! Genau in diesem Nebel-Hut verpflegen wir uns kurz.
Noch ein bisschen hinunter führt der Weg um den Esel herum, am Hotel vorbei und hinauf auf den Esel. Die Aussicht wirkt trotz Wolken noch imposanter nach dem 1900 hm-Aufstieg und die Baggenstoss-Crèmschnitte mundet noch mehr als sonst.
Danke Hanspeter für deine Flexibilität beim Verschieben der Tour, die sichere Führung, das angenehme Tempo und die schönen Fötteli.
(Text: Ruth Roos)