Schon fast haben wir uns daran gewöhnt, dass die Touren wegen des unsicheren Wetters nicht genau nach Plan durchgeführt werden können. So auch unsere Tessintour ins Onsernonetal, die auf 2 Tage gekürzt wurde - ein umsichtiger Entscheid. So erreichen wir bei tollstem Wetter das malerische Gresso, wo wir im Dorfbeizli den ersten und letzten Capuccino geniessen, denn wir steigen nun in der Mittagswärme zur unbewarteten Capanna Alpe Canaa auf: durch lichte Buchenwälder, über kleine Alpen und mit Blick auf das Onsernonetal, mit vielen Alpenrosen und Anemonen am Weg. Wir freuen uns auf das kürzlich ausgebaute Rifugio Alpe Canaa, das an der Via Alta Valle Maggia liegt. Oben angelangt bewundern wir die grandiose Aussicht auf das Onsernonetal. Höhepunkt der heutigen Tour ist der Apero Surprise, zu dem alle etwas beitragen. Als dann Josef noch die Weinspaghetti serviert, sind alle glücklich!
Wir beschliessen, am Morgen früh zu starten, den Pizzo Cramalina zu besteigen und dabei den Sonnenaufgang zu bestaunen. Eine Rundumsicht belohnt das frühe Aufstehen: wir entdecken am Horizont den Monte Rosa, das Aletschhorn, den Pizzo Basodino, den Monte Zucchero, den Pizzo Ruscada, …eine endlose Kette von Bergen! Nach dem gemütlichen Zmorge am tonnenschweren Granittisch geht’s an den 1500m Abstieg nach Lodano. Es erwartet uns ein malerischer Höhenweg zur Alpe Pii, die als Bivaco ausgebaut ist. Stufe für Stufe, von Alp zu Alp geht es Richtung Maggiatal. In Lodano im Ristorante Cramalina feiern wir noch den runden Geburtstag von Hermann. Der perfekte Schlusspunkt ist für einige das Bad in der angenehm kühlen Maggia! Und das alles verdanken wir der umsichtigen Planung von Berta. Grazie tanto!