Sustenhorn, 3507 m mit der Familie (Kinder ab 9)

Sustenhorn (3503 m.ü.M.) bezwungen
Familienbergsteigen, 28./29.9.19 / Leitung: André Wiederhold
Autor: Noel Wyler (14)

Tag 1 - Aufstieg in die Hütte

Am Samstagmorgen trafen wir André, Ryan (10), Ivo, Andrea, Jelya (11) und Noel (14) uns mit voller Vorfreude auf der Passhöhe im Sustengebiet.
Bevor wir uns zum Einstieg begaben, stärkten wir uns im Restaurant. Zuerst mussten wir 10 Minuten mit dem Auto zum Parkplatz fahren.
Dort war der Einstieg zum Klettersteig. Der Klettersteig war für uns alle zum grössten Teil kein Problem. Wir genossen die Aussicht und nahmen es gemütlich. So entschieden wir uns den zweiten Teil über den Wanderweg in Angriff zu nehmen. Mir gefiel der Weg sehr gut, er war steil, steinig und man konnte sich seinen eigenen Weg bahnen. Die letzten Meter waren intensiv, man sah die Hütte zwar noch nicht, doch man wusste lange kann es nicht mehr dauern. Als ich dann endlich den Gletscher sah, über die letzten Felsen stieg und die Hütte sah, das war für mich der schönste Moment an diesem Tag.

Abend in der Hütte

Es war ein wunderschöner und gemütlicher Abend. Zuerst besprachen wir mit Hilfe von dem Wetterbericht welchen Gipfel wir morgen besteigen wollen. Da sich noch nicht alle gewohnt waren mit Steigeisen und Pickel zu laufen entschlossen wir uns, dass wir schauen wie wir uns fühlen und dann entweder das Gwächtenhorn oder das Sustenhorn besteigen. Vor dem Nachtessen gab es ein Dankeschön von der Natur, nämlich einen wunderschönen Sonnenuntergang.

Tag 2 - Sustenhorn

Nach einem schönen ersten Tag steht heute das Highlight an. Wir laufen über den Steingletscher aufs Sustenhorn. Als wir endlich unsere sieben Sachen gepackt haben, ging es runter auf den Gletscher, die Steigeisen anschüren und los ging das Abenteuer. Doch schon nach gut 5 Minuten hatten einige Probleme mit den Steigeisen. Ein paar Pausen später waren wir bereits auf 3000 Meter und dem Entscheidungspunkt, da alle noch frisch und munter waren nahmen wir das Sustenhorn in Angriff. Je weiter oben wir waren umso besser ging es.“JUHU“ wir haben es geschafft, doch richtig Lust zum Feiern hatte noch niemand, denn die Anspannung für den Abstieg war gross. Doch siehe da der Abstieg ging ganz wunderbar, in null Komma nix waren wir unten oder wie man auch sagen könnte nach Tausend Fotos haben wir die Hütte wieder erreicht. Dort haben wir uns in der Tierberglihütte gestärkt und die Rucksäcke gepackt.

Der Abstieg zum Parkplatz

Mit vielen schönen Erinnerungen im Kopf und Herz, gehen dann auch die letzten Höhenmeter der Tour gar nicht so schlecht. Die Zeit drängt, denn die Hälfte der Gruppe muss auf den Bus und wir sind nur mit einem Auto bis zum Parkplatz gefahren. So müssen alle ihre hinteren Beine nach vorne nehmen. Es war knapp doch auch knapp kann geschafft sein. Glücklich und zufrieden reisen wir wieder nach Hause.

(Foto: André Wiederhold)
(Foto: André Wiederhold)
(Foto: André Wiederhold)
(Foto: André Wiederhold)
(Foto: André Wiederhold)
(Foto: André Wiederhold)
(Foto: André Wiederhold)
(Foto: André Wiederhold)
(Foto: André Wiederhold)
(Foto: André Wiederhold)
(Foto: André Wiederhold)
(Foto: André Wiederhold)
(Foto: André Wiederhold)
(Foto: André Wiederhold)
(Foto: André Wiederhold)
(Foto: André Wiederhold)
(Foto: André Wiederhold)
(Foto: André Wiederhold)
(Foto: André Wiederhold)