Wanderwoche Graubünden

Graubünden: Wanderwoche in und um Klosters
Die Wetterfrösche haben uns eine sonnige Woche versprochen für unsere Wanderungen in und um Klosters. Und sie haben Recht behalten. Schon bei der Ankunft strahlte die Sonne, der Regen war bereits abgezogen. So konnten wir uns im Vier-Sterne-Hotel verwöhnen lassen und den ersten Nachmittag die Gegend erkunden.
Drostobel T3
Für die erste Tour habe ich gleich die anspruchsvollste ausgesucht, Das Drostobel ob Jenisberg, wenig bekannt und noch weniger begangen. Es verlangt schon Schwindelfreiheit und Trittsicherheit um dem Blick in die Tiefe zur Landwasser stand zu halten. Der Weg ist schmal, extrem rutschig. Um die Aussicht genießen zu können muss man stehen bleiben. Die spätere Erholung entlang der Landwasser und unter dem Viadukt entlang musste leider wegen eines Erdrutsches entfallen. So ging es gemütlich nach Filisur.
Schluchtweg Davos – Klosters T2
Am nächsten Tag stand eine erholsame Tour auf dem Programm, der Schluchtweg von Davos nach Klosters. Nach einem sonnigen Aufstieg ging es gemütlich abwärts, erst zum Schluss erreichen wir den Schluchtweg mit den stiebenden Wassermassen des Stützbachs.
Strelapass T2
Die Wärme hat zugenommen, auch in den Höhen nur ein leichter Wind. Bei diesen Bedingungen hieß das heutige Ziel Strelapass. Mit der Gotschnabahn hinauf auf den Grat und dann durch sanfte grüne Landschaft unterhalb vieler Gipfel zum Strelapass. Die Auffahrt zum Weißfluhjoch sparen wir uns, zu heiß und zu viele Meter abwärts. Nachdem wir das Wiesengelände verlassen haben, geht es schnurstracks unterhalb der Chiahörner zum Strelapass. Ein kleines Schneefeld ärgert uns noch, bevor wir den Pass erreichen. Grandiose Aussicht. Der Abstieg zur Schatzalp kostet noch einmal Kondition.
Schlappiner Joch T2
Ein langer ist es, bevor wir die Grenze nach Österreich erreichen. Mit der Madrisabahn können wir die ersten Höhenmeter leicht überwinden. Das nächste Steilstück ist das unangenehmste, Wanderung auf einer Skipiste im Sommer. Erst ab dem Zügenhüttli können wir auf den wunderschönen Wanderweg einbiegen. Nun geht es auf schönem schmalen Pfad stetig hinauf zu P 2141. Dabei durchwandern wir Wiesen, Weiden und Feuchtgebiete. Bei P 2141 folgen noch einmal 60 Höhenmeter, bis und die Schweizer Fahne die Grenze signalisiert. Im Abstieg folgen wir erst den Wegweisern nach Schlappin, ordentlich steil ist es hier. Später dann über den schönen Höhenweg zurück nach Klosters.
Klosters – Monbiel T2
Die letzte Wanderung ist eine etwas kürzere. Die heißen Tage zuvor haben ihren Tribut gefordert. Vom Hotel wandern wir durch das Dorf hinauf nach Pardels, leider auf Asphaltstraße. Bei Pardels biegen wir auf den schönen Höhenweg ein, der in den waldigen Bereichen dankbaren Schatten gewährt. Der Weg verlangt Trittsicherheit, sind die Wildheuerpfade doch sehr schmal und abschüssig. Erst bei P 1505 (Alp) sind die Schwierigkeiten vorbei. Langsames Wandern durch den Wald hinunter nach Monbiel. Auf den Rückweg entlang der Landquart besteht kein Bedarf mehr, so nehmen wir den gerade einfahrenden Bus zurück nach Klosters. Den freien Nachmittag wir für verschiedene Freizeitaktivitäten genutzt, Gotschnagrat, Jakobshorn oder Tennis.
Am Abend bringt ein Gewitter endlich etwas Abkühlung.
Am nächsten Tag geht eine wunderschöne Wanderwoche bei heißen Temperaturen auch in der Höhe zu Ende. Danke an alle Teilnehmer für das Vertrauen.

(Foto: Monika Teusch)
(Foto: Monika Teusch)
(Foto: Monika Teusch)
(Foto: Monika Teusch)
(Foto: Monika Teusch)
(Foto: Monika Teusch)
(Foto: Monika Teusch)
(Foto: Monika Teusch)
(Foto: Monika Teusch)
(Foto: Monika Teusch)
(Foto: Monika Teusch)
(Foto: Monika Teusch)
(Foto: Monika Teusch)
(Foto: Monika Teusch)
(Foto: Monika Teusch)