- 17.07.2010 - 19.07.2010
- Hochtur
- Balfrin, Ulrichshorn, Nadelhorn
- SAC PIlatus
- von Markus Roth
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Details
Am Samstag morgen reiste eine zwölf-köpfige SAC-Gruppe der Sektion Pilatus mit der Bahn von Luzern über Bern nach Visp und per Postauto nach Grächen. Für den Besuch des Dorfmarkts reichte die Zeit nicht. Zügigen Schrittes starteten wir zuerst steil durch den Wald, dann dem ruhigen Lauf der Bewässerungs-Suonen entlang. In einem wildromantischen Tal stiegen wir hoch bis zum Riedgletscher, den wir überqueren mussten, um schlussendlich die Bordierhütte auf 2886 m zu erreichen. Es war faszinierend, den heftigen Hagelsturm aus den Fenstern der schützenden Hütte beobachten zu können.
Morgens um half fünf Uhr marschierten wir mit Vollpackung unter sternenklarem Himmel los. Beim Riedpass blies uns ein eisiger Wind entgegen und begleitete uns während der finalen Felsblockkletterei bis auf den Gipfel des Balfrin (3795 m). Die Verpflegungsrast verschoben wir wegen der Kälte und stiegen sofort wieder hinunter zum Gletscher, um anschliessend das schöne Ulrichshorn (3925 m) über traumhaften Firn zu besteigen. Wegen der relativ grossen Höhe und der langen Marschzeit wurden teilweise die körperlichen Reserven etwas strapaziert. Die herrliche Aussicht auf das Matterhorn in der angrenzenden Bergkette hinterliess ein unbeschreibliches Glücksgefühl.
Vom Gipfel stiegen wir hinunter zum Windjoch und dann weiter bis zur vollbesetzten Mischabelhütte, wo wir den anstrengenden Tag bei warmem Sonnenschein ausklingen lassen konnten. Im Kreise der vielen internationalen Gäste und unter dem erfahrenden und humorvollen Hüttenwart war die Stimmung gut. Seit 47 Jahren prägt der Hüttenwart aus Saas Fee das Geschehen sympathisch auf 3340 m Höhe. Vor dem feinen Nachtessen, welches wir in der ersten Schicht genossen, erklärte uns der Tourenleiter Markus Marbacher das Programm des nächsten Tages.
Um 3.30 Uhr startete unsere Gruppe über den steilen Felsenweg hinauf. Wir formierten uns beim Gletschereinsteig zu drei Seilschafen, die kompetent und sicher von Markus Marbacher, Markus Christ und Alfred Gisler angeführt wurden. Auf dem ausgesetzten, langen Grat mit teilweise eisigen Passagen, erlebten wir betörend schöne Blicke über Eislandschaften, hin zu den schönsten Walliser Bergspitzen. Den Schlussteil des Nadelhorns erkletterten wir im Fels. Auf 4327 m. ü. M. strahlten unsere Gesichter vor Freude neben dem vom Mischabel-Hüttenwart errichteten Gipfelkreuz. Wegen Platzknappheit auf dem höchsten Punkt machten wir die Gruppenfotos erst weiter unten bei der verdienten Rast.
Via Mischabelhütte stiegen wir zum Schluss steil hinunter und über den Oekoweg zur Bergstation Hannig, wo wir uns bei Zwetschgenkuchen und Desserts verwöhnten.
Mit der Seilbahn nach Saas Fee und per Postauto und Bahn erreichten wir schlussendlich sehr zufrieden unsere Luzerner Heimat
Für das wunderbare sportliche und gesellschaftliche Bergerlebnis danken wir von Herzen unseren beiden Tourenleitern Markus Marbacher und Markus Christ.
Berichterstattung: Markus Roth
Tourenbericht vom: 10.08.2010
- 13.06.2010
- FaBe Klettern
- FaBe-Klettertag in Isleten
- Familienbergsteigen
- von Jörg Nossen
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FaBe-Klettertag in Isleten
Wie sollte es auch anders sein – das Wetter zeigte sich launisch seit Anfang Mai, und der 13. Juni machte hier keine Ausnahme.
Nachdem wir, Familien mit Kindern, den ganzen Winter unsere Kletterkenntnisse in der Kletterhalle vertieft hatten, sollte es heute das erste Mal richtig in den Fels gehen. Treffpunkt war die Talstation der Klewenalpbahn, und das Ziel der Klettergarten Ergglen auf der Klewenalp. Als sich jedoch alle Teilnehmer an der Talstation eingefunden hatten, fing es auch gleich an zu regnen, und zwar richtig heftig. Die Webcam der Bergstation zeigte auch kein besseres Bild, und so musste erst einmal umdisponiert werden. Vielleicht hilft uns ja der Föhn, und so machten wir uns auf den Weg zum Klettergarten nach Isleten. Tatsächlich, kaum aus dem Seelisbergtunnel heraus, war die Wolkendecke nicht mehr so dicht, und sogar einzelne Sonnenstrahlen leuchteten auf dem Vierwaldstättersee. Wie lange lösen wir unser Parkticket? Erst einmal vier Stunden, dann sehen wir weiter. Zum Klettergarten sind es nur 5 Minuten Fussmarsch, und schon hiess es Gschtältli und Helm hervornehmen. Als die ersten III-er Routen eingerichtet waren, wurde dann doch die Wolkendecke dicker, und 15 Minuten Regen machten die Felsen nass und rutschig. Doch ebenso rasch kamen wieder einige Sonnenstrahlen zum Vorschein, die den Fels auch bald wieder trocknen liessen. Während die ersten schon in die III-er Routen einstiegen, wurden noch einmal vier IV-er Routen vorbereitet. Im Gegensatz zu den leichteren waren hier entweder Risse oder Platten zu überwinden, so dass für Abwechslung gesorgt war. Plötzlich war es Mittag, und jeder hungrig. Bestens vorbereitet war das Feuer bereits entzündet, und die ersten Cervelats und Steaks auf den Rost gelegt. Nachdem alle gestärkt waren, ging es zurück an den Fels, zur Einführung in die Abseiltechnik. Während wir noch Pause gemacht hatten, war von unseren Leitern Roger Beuret, Beat Herzog und Daniel Lutz von der Strassenbrücke nach Isenthal ein langes Seil angebracht worden, und so konnte das Erlernte dann auch gleich in die Praxis umgesetzt werden. Die vier Stunden waren natürlich längst vorbei, und so musste ein zweites Parkticket bezahlt werden. Nach 6 Stunden Klettern zeigten sich die ersten Ermüdungserscheinungen bei den meisten Teilnehmern ebenso wie beim Föhn, denn plötzlich wurde es wieder dunkel und es begann recht heftig zu regnen. So machten wir uns ans Einpacken und letztlich doch noch nass, aber zufrieden auf den Heimweg.
Merci vor allem für die tolle Betreuung unseren Leitern Roger Beuret, Beat Herzog und Daniel Lutz.
Jörg Nossen
Tourenbericht vom: 13.07.2010
- 03.06.2010 - 06.06.2010
- Biketour
- Weitere Bilder zur Biketour nach Montreux
- Stammsektion
- von Sandra Betschart
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- 03.06.2010 - 06.06.2010
- Biketour
- von Habkern ob Interlaken nach Montreux
- Stammsektion
- von Heini Aeppli
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Bike Tourenbericht SAC Pilatus Fronleichnam vom 3. zum 6 Juni 2010
Auf der Bike Route „2“ von Habkern ob Interlaken nach Montreux
Verfasser und Tourenleiter: Heini Aeppli
Foto Bildmaterial: Sandra Betschart
Wesentliche Daten in Kürze:
- Steckendistanz Habkern – Montreux tot. 203 km in vier Tagen
- Höhenmeter mit eigenen Kräften zurückgelegt: 5410 m; ca. 1350 m/Tag
- 2 Tag mit den meisten Höhenmeter von Amsoldingen nach Alp Stoss ob Schwarzsee mit 1970 m und 51 km; Abfahrt 9h15 in Amsoldingen und Ankunft auf der Alp Stoss um 18h00
- Höchster erreichter Punkt im Gurnigel Gebiet mit 1620 m ü M, tiefster Punkt Montreux mit 388 m
- Abfahrt in Habkern um ca. 10h15 am Donnerstag und Ankunft in Montreux am Sonntag um ca. 14h15
- Anfahrt und Rückreise mit OV’s
Die Tour war rechtzeitig in der Clubzeitschrift ausgeschrieben, fand aber erstaunlicherweise nicht so grosses Interesse. Wir waren nur zu dritt. Es war ein sehr ausgeglichenes gut funktionnierendes Team, nicht nur beim Radeln, sondern auch beim Feuer machen für das Bräteln oder am Abend beim gemütlichen Zusammensein beim Apero Plättchen mit anschliessender Käsespezialität aus der Region oder beim Probieren der Merengen mit frybourger double crème.
Die Route führte uns am ersten Tag, leider noch bei Nebel und kühler Witterung hoch über dem Thunersee in Beatenberg vorbei, übers Justistal nach dem Teuffenthal und runter nach Steffisburg wo wir den ersten ausgedehnten „Beizenhalt“ auf der Gartenterrasse eines sehr gediegenen Restaurant machten und so die ersten Sonnenstrahlen dieses Tages genossen. Der zweite Tag begann mit dem Aufstieg in den Gurnigel, wo wir um den Waldschatten ganz froh waren. Vom Morgen an war es nun schön, der Wettergott war uns für die restlichen Tage gut gesinnt. Angekommen auf der Gurnigelhöhe war es auch bereits Mittag, Zeit zum Feuern und unsere eingekauften Würste und Maiskolben vom Vortag auf dem Grill zu braten. Sogar ein Apéritif, ein Halbeli Johannisberg gekühlt, war im Menuplan inbegriffen.
Am Nachmittag gings über den bewaldeten Gurnigel Bergrücken weiter gegen Südwesten, mehr od. weniger die Höhe haltend mit Blick im Osten in das imposante Gantrisch Gebiet. Von Sangenboden hatten wir den letzten Aufstieg des Tages mit ca. 700 Höhenmeter vor uns, hoch zur Alp Stoss auf dem Attenberg unserem zweiten Uebernachtungsort auf gut 1500 Höhenmeter. Von hier offeriert sich der ganze Blick ins Schweizer Mittelland mit Neuenburger und Bielersee. Am späten Abend genossen wir einer der schönsten Sonnenuntergänge mit dem Versinken der Sonne hinter der Jura Kette. Auf dieser Alp wurden wir von der Wirtin Manuela so richtig verwöhnt. Essverandaraum wie auch die Schlafzimmer sind so richtig gemütlich eingerichtet.
Am Samstag gings nach einem währschaften Frühstück zum Glück zuerst 500 m runter zum Schwarzsee um danach wieder 400 zu steigen um ins Nachbartal nach Charmey weiter zu gelangen. Im Städtchen Gruyère war nun wieder um die Mittagszeit ein ausgedehnter Halt angesagt mit Verpflegung im Restaurant, bevor es anschliessend hoch ging zum Dorf Moléson und um den gleichnamigen Berg herum. Hier waren wir nun wirklich in der Hochburg des „Gruyères“ und seinen ausgedehnten Weiden angelangt. Auf der Alp Gros Plané auf 1460 m war an diesem Abend Halt und Schlafen im Stroh angesagt. Zur späten Stunde durften wir auf der Terrasse die Abendsonne geniessen und den zweiten wunderbaren Sonnenuntergang über der Jurakette miterleben.
Am Sonntag unserem letzten Tourentag führte die Route zuerst über den kleinen Touristenort „Les Paccots und anschliessend hinauf zum Cole de Soladier (1576) wo die Velos im letzten Stück ca. 15’ geschoben bzw. getragen werden mussten. Jetzt war die letzte Anstrengung der Tour und auch die Schlüsselstelle überwunden. Von nun an gings bergab zuerst auf einer schmalen Alp Schotterstrasse, immer mit Blick auf den Genfersee, und später auf einer Asphaltpiste bis mitten in die Stadt Montreux.
Ich meinte es hat allen Spass gemacht und die einen oder andern Schweisstropfen gehören einfach zu einem solchen Unternehmen. Hoffentlich lassen sich das nächste Jahr wieder über Fronleichnam ein paar Leute mehr vom Biken in der Groupe begeistern. Ich meinte es hat Spass gemacht.
Vielen Dank Heini für deine tolle Führung auf der Tour. Es hat definitiv Spass gemacht mit Lucia und dir diese 4 wunderbaren Tage zu erleben – nächstes Jahr ist bei mir in der Agenda Fronleichnam auf jeden Fall wieder reserviert für die Biketour.
Sandra
Tourenbericht vom: 18.06.2010
- 22.04.2010 - 25.04.2010
- Skitour
- Skitour Bedretto – Binntal
- SAC Pilatus
- von Alice und Franz Pfulg
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Details
Zu sechst treffen wir uns um 5.45 Uhr in All`Aqua unter der Führung von Beat Vogel und Bruno Steiner
1. Tag Marchhorn
Das Wetter meint es gut mit uns und wir starten voller Freude Richtung Ciacomo Pass.
Zügig schlängeln wir uns den steilen Hang hoch. Unser Ziel ist das Marchhorn, das sich schon bald von der Sonne beschienen, in seiner ganzen Eleganz zeigt. Auf dem Gipfel präsentiert sich eine Berglandschaft der Sonderklasse, die Beat und Simon durch ein Lied von Mani Matter noch unterstreichen. Rassig ist dann die Abfahrt in die Basodino Hütte. Ebenso rassig zeigt uns ein Fuchs wie schnell er auf einem Gipfel ist. Das ist für uns schon fast beschämend! Auch ein Adler zieht majestätisch über die Gipfel. Die Abendsonne geniessen wir auf der schönen Terrasse bis uns Dario zu einem feinen Nachtessen, das er für seine einzigen sechs Gäste zubereitet hat, an den Tisch lockt. Der Tag war lang deshalb ziehen wir uns schon bald in unser Nachtlager zurück, damit wir am Morgen wieder fit sind.
2. Tag Basodino
Heute drängt sich der Nebel vor und lässt uns das Frühstück ein bisschen gemütlicher einnehmen. Auf einer Felsrippe vor der Hütte beäugt uns ein Steinbock in seiner vollen Eleganz und denkt sich wohl was wir bei diesem Nebel wollen. Um 6.30 Uhr starten wir trotzdem, aber noch nicht sicher ob wir den Basodino besteigen können. Die Sicht könnte besser sein, doch eine gut angelegte Spurführung lässt uns zügig vorankommen. Bald sind wir am Fusse des Gipfels, den wir die letzten Höhenmeter noch ohne Skier hochsteigen. Die Aussicht müssen wir uns denken!! Die Abfahrt über die Kastellücke ist nicht ohne da die Sicht bloss etwa 20 Meter beträgt. Doch da hilft der Kompass und die Karte von Beat und Bruno und das GPS von Simon. Erstaunlich sicher bringen uns die Drei fast Zentimeter genau vor die Maria-Luisa Hütte. Den Tag beenden wir mit einem Risotto das nur Italiener so gut hinbekommen. Davor hat noch Geburtstag und spendet einen Kaffee-Coretto und Kuchen. Mit einem Geburtstagsständchen verdanken wir es ihm.
3. Tag Corno-Gries Pass – Claudio & Bruno Hütte
Je!! Der Nebel hat sich in Luft aufgelöst und der Sonne Platz gemacht. Beim Morgenessen entschied Davor dennoch frühzeitig die Heimkehr anzutreten, somit ziehen wir zu fünft weiter zum Corno-Gries Pass. Es folgt eine sehr steile Abfahrt auf die Bättelmatt. Eine Steigung von 900 hm bringt uns zum Schwitzen. An der Rif. Cita di Busto vorbei auf ca. 3000m Höhe. Die Abfahrt in die Claudio & Bruno Hütte ist ein Genuss bei leichtem Sulz. Mein Rücken spielt ein bisschen verrückt. Da bin ich bei Simon gut aufgehoben. Sei es bei einer wohltuenden Massage oder einem “Medi“ aus seiner Apotheke .Ganz lieben Dank für die grosse Fürsorge. Das Nachtessen müssen wir uns mit Warten verdienen. Obwohl etwa 10 Personen in der Küche ein und aus gehen wird es 19.30 Uhr bis wir unseren knurrenden Magen beruhigen können.
4. Tag Hohsandhorn - Ofenhorn
Auch der letzte Tag kann nicht schöner sein. Nach der Frühstücksstärkung machen wir uns bereit fürs Hohsandhorn. Schon bald begrüsst uns die dunkelrote Sonne, die sich den Weg in den stahlblauen Himmel bahnt. Bald schon kündet der Gesang von Beat und Simon an, dass wir auf dem Gipfel sind, den wir nach ein paar Fotos wieder mit einer Abfahrt verlassen. Felle montieren und auf zum letzten Gipfel, dem Ofenhorn. Das letzte Mal von Oben ins Tal schauen bevor wir eine super schöne Abfahrt haben bis zur Binntalhütte. Von da weg ist der Schnee etwas tiefer. Ab und zu Skier tragen, dann wieder ein Stück fahren, aber auch so erreichen wir Fäld im Binntal, wo wir vom Taxi nach Fiesch gefahren werden. Bei einem guten Kaffee ist unsere unvergessliche Tour zu Ende. Ein ganz grosser Dank an Beat und Bruno für die super Organisation und die professionelle Führung. Es war sehr schön mit euch.
Alice und Franz
Tourenbericht vom: 06.05.2010
- 18.04.2010
- Skitour
- Jungfraujoch – Louwitor – Lötschental
- von Christine Herger
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Details
Skitour Jungfraujoch – Louwitor – Lötschental
Um 0430 hat sich unsere gutgelaunte Gruppe bei der MFK Luzern besammelt, auf ein paar Autos verteilt und anschliessend die stündige Fahrt nach Interlaken angetreten. Dort sind wir alle wohlbehalten eingetroffen und haben, nachdem jeder sein Rundreisebillet gelöst und seine Notdurft verrichtet hatte, noch bei einer gemütlichen Kaffeerunde vor dem Kiosk auf den Zug gewartet, welcher dann pünktlich um 0735 Uhr gefahren ist.
Es war kein Gedränge im Zug, jeder hatte seinen Sitzplatz. Nicht zuletzt auch, weil Heinz immer schön ein ganzes Abteil für uns verteidigt hat -) Danke! Einmal umsteigen in Lauterbrunnen und auf der Kleinen Scheidegg, noch zwei Stopps auf der Innenseite der Eiger Nordwand und wir sind kurz vor neun Uhr auf dem Jungfraujoch angekommen.
Doch es war für alle leicht enttäuschend, es hatte nämlich Nebel. Ein paar andere Tourengruppen hatten sich auf den Weg gemacht, während Heinz und seine Co-Leiter Hans und Emil entschieden hatten, eine Stunde abzuwarten.
Es hatte sich gelohnt, zu warten! Um zehn Uhr sind wir dann runtergefahren zum Konkordiaplatz bei tiptoper Sicht und einem hübschen Schäumchen Neuschnee. Unsere Gruppe alleine und drei andere Tourengänger! Auf das Louwitor haben wir verzichtet aufgrund der unsicheren Wetterverhältnisse. Eigentlich Schade, aber es war ein vernünftiger Entscheid.
Beim anschliessenden Marsch zur Lötschenlücke haben wir zuerst mächtig geschwitzt. Kaum hatte sich Heinz über die Hitze beklagt, kam auch schon der Wind auf und wir mussten zum Laufen Jacke, Mütze und alles anziehen.... Murphys Law.
Die Stimmung in diesem wilden Wetter war einzigartig und die Ruhe auch. Wir haben noch eine andere etwa 15-er Gruppe getroffen und sonst waren wir alleine unterwegs.
Kurz vor der Lötschenlücke haben wir noch Pause gemacht und Emil hat noch einen Ramazzotti mitgebracht zum anstossen. Vielen Dank Emil – das sind so nette Gesten, die einem in Erinnerung bleiben!
Auf der Lötschenlücke angekommen, haben wir die lange Abfahrt in Angriff genommen. Nebel hatte es glücklicherweise keinen, ab und an etwas diffuses Licht. Es war sehr imposant und auch etwas furchterregend, so zwischen den Gletscherspalten durchzufahren. Der Schnee war angenehm pulvrig, sulzig und griffig, und erst am Schluss pflotschig. Wir konnten noch problemlos bis nach Blatten runterfahren, wo wir dann gleich noch das Halbi Füfi Poschti erwischt haben (wie doch die Zeit verging...) um den zweiten Teil unseres Rundreisebilletes rauszufahren! Einmal umsteigen in Goppenstein und einmal in Spiez sind wir um halb sieben wieder in Interlaken angekommen und von da mit unseren Autos zurück nach Luzern!
Es war ein langer Tag(deshalb auch ein langer Bericht), doch auch ein schönes Erlebnis, trotz nicht ganz idealem Wetter. Ein herzliches Danke an Heinz und seinen Co-Leitern! Der Tag hat mir auch wieder aufgezeigt, (es war bis jetzt bei allen Touren so, welche ich mitgemacht hatte beim SAC Pilatus) dass sich ein nette Gruppe von Leuten gefunden hatte und einen schönen Tag zusammen verbracht hatte! Danke!
Christine
Tourenbericht vom: 02.05.2010
- 30.01.2010
- Skitour
- Jänzi
- von Eveline
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Details
Der Wetterbericht hatte Schneefall für den ganzen Tag gemeldet, und dies bis ins Flachland. Neun wind- und wetterfeste Skitürler/innen liessen sich davon nicht abschrecken. Der Vorteil bei diesem Wetter: Skitour UND ausschlafen – beides ist möglich. Schneefest eingemummt zog die Karawane in Stalden OW los und zog die erste Aufstiegsspur in den Neuschnee. Je höher wir stiegen, desto höher wurde auch die Neuschneemenge. Unter grösstem Krafteinsatz spurte Joachim über offene Wiesen und wunderschön verschneite Wälder hoch zum Jänzi. Man könnte wohl fast sagen, dass das Gehen in dieser frisch verschneiten, fast lautlosen Landschaft wie eine Meditation war… entsprechend friedlich war die Stimmung in der Gruppe – trotz des anhaltenden Schneefalls.
Zeitlich war die Ankunft beim Gipfelkreuz eine Punktlandung mit der Sonne: Plötzlich zogen sich die dicken Wolken zurück und liessen die Sonnenstrahlen durch. Mit dem starken Wind blieb es zwar bitterkalt, doch die Landschaft glich nun einem richtigen Winter-Märchen. Rundum glitzerte der Schnee – einmal mehr hat es sich gelohnt, bei schlechtem Wetter auf Skitour zu gehen!
Die Abfahrt war ebenfalls ein Höhepunkt: Pulver pur! Alle neun Türler/innen liessen es so richtig stieben. Es war so viel Neuschnee, dass zwischendurch der einzige Weg nach unten über die Aufstiegsspur führte.
In einer gemütlichen Runde bei Ovi und Mandelgipfel liessen wir die Tour ausklingen.
Vielen Dank Joachim für die seriös geplante und umsichtig durchgeführte Tour!
Eveline
Tourenbericht vom: 09.02.2010
- 17.10.2009 - 18.10.2009
- Alpinwandern
- Val Chironico – Val Vegorness
- Stammsektion
- von Sibylle Reinhard
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Details
Val Chironico – Val Vegorness
Fünf Herbstsonnenfans wollten im Tessin „dem feucht-grauen Herbst des Unterlandes entfliehen“ (gemäss Tourenausschreibung) und landeten schliesslich wegen des frühen Wintereinbruchs im ersten Schnee. Zum Glück waren wir alle genügend warm und den Verhältnissen entsprechend ausgerüstet, die Tour konnte deshalb plangemäss etwas oberhalb von Chironico gestartet werden. Der Weg führte uns zuerst durch viel Wald (leider waren Pilze und Heidelbeeren tiefgefroren) und mit willkommenem Aufwärme-Zwischenhalt im Rifugio Sponda weiter über karge, bereits winterfest gemachte Alpen Richtung Lago Barone. Zuerst waren jedoch insgesamt ca. 1700 Höhenmeter über teilweise tückisch vereiste Bäche und Granitblöcke zu bewältigen. Dank Eveline Buchelis kundiger und sicherer Führung erreichten wir alle wohlbehalten das traumhaft schön gelegene, allerdings bereits unbewartete Rifugio Barone auf 2172 m. Sofort ging‘s ans Holzhacken, Einfeuern, Wolldecken zurecht betten, Kochen… und schliesslich genossen wir das von Eveline tipptopp vor- und zubereitete mehrgängige Znacht in vollen Zügen. Nach kühler Nacht, die dank Bettflaschenservice alle ohne Frostbeulen überstanden, erwartete uns eine prächtige Morgenstimmung und ein eindrücklicher Abstieg ins langsam sich aufwärmende oberste Verzascatal (Val Vegorness), vorbei an imposant geschliffenen Felsformationen über blau-grünen Wasserbecken, bis wir uns endlich von der sehnlichst erwarteten Herbstsonne in Sonogno verwöhnen lassen konnten. Grazie tanto, Eveline, dass wir dank dir einen uns bisher unbekannten Teil des Tessins entdecken durften.
- 25.07.2009 - 26.07.2009
- Hochtour
- Hochtour Bishorn
- Stammsektion
- von Stefan Heer
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Details
Am Samstag, 24. Juli 2009, 5.45 Uhr, trafen sich unter der Leitung von Eveline Bucheli 9 Teilnehmer/innen am Bahnhof Luzern. Der frühe Treffpunkt war kein Problem, stand doch ein 4000er im Wallis auf dem Programm, das Bishorn, 4153 m.
Auch der Wetterbericht stand auf unserer Seite, es waren zwei Traumtage angesagt. Auf für uns reservierten Sitzplätzen ging’s um Punkt 6 Uhr los, via Bern, Visp nach Sierre, wo wir einen Verstärkungshalt einlegten. Alsbald ging’s mit dem Postauto nach Zinal, dem Ausgangspunkt unserer Tour. Bevor wir losmarschierten, wurde das Material noch mal auf seine Vollständigkeit geprüft, die ersten Fotos der herrlichen Umgebung gemacht und die kleineren und grösseren Geschäfte erledigt…!!!
Der Weg hinauf zur Tracuit-Hütte, welcher mit 5 Stunden angegeben ist, führt zuerst durch das Dorf Zinal, anschliessend auf einem schönen Wanderweg steil auf ein Plateau hinauf, immer mit einer wunderschönen Aussicht auf das Val d’Anniviers.
Auf dem Plateau angekommen machten wir einen Mittagshalt, mit einer Kulisse, wie sie schöner nicht sein könnte: Weisshorn, Bishorn, Zinalrothorn, Obergabelhorn und die Dent Blanche. Dies, ohne eine Wolke am Himmel zu sehen.
Schon bald sah man auch unser Tagesziel, die Tracuit-Hütte auf 3257 m über Meer.
Dass das Bishorn als eher leichter Gipfel gilt, sah man schon an den Menschenmengen, welche zur Hütte hinauf- oder hinabstiegen. Einmal auf der Hütte angekommen (nach ca. 4 Stunden) wurden wir unseren Schlafplätzen zugeordnet. Wer die Tracuit-Hütte kennt, weiss, dass in 2 Schlafräumen à je 55 Plätzen genächtigt werden muss. Mitglieder unserer Gruppe mussten von ihrer Schlafstätte aus zuerst 5 Bergkameraden überwinden, bevor sie sich auf den beschwerlichen Weg zum WC ausserhalb der Hütte machen konnten…Ein gutes Zeittiming ist auch hier eine grosse Hilfe! Ebenso wurde in zwei Gruppen das Nachtessen eingenommen, nach mehreren Umplatzierungsmanövern hatten auch wir unseren definitiven Essplatz gefunden. Das Essen war sehr gut und auch mit der Menge wurde nicht gespart. Nach angeregten Gesprächen über die vorgefundenen Verhältnisse in der Hütte, dem prächtigen Tag von morgen, zwei oder mehreren Bierchen verkrochen wir uns um 19.30 Uhr in unsere Betten, die Tagwache wurde von Eveline auf 03.30 Uhr angesetzt, Abmarsch von der Hütte um 4.30 Uhr.
Ein kurzes Stück nach der Hütte, vor dem Betreten des Gletschers, zogen wir unser Equipement an, welches von Eveline richtigerweise bei allen kontrolliert wurde. Mit einer 4er- und einer 5er-Seilschaft machten wir uns auf, die 900 Höhenmeter bis zum Gipfel in Angriff zu nehmen. Unterwegs musste noch ein Steigeisen verarztet werden. Wie an anderer Stelle schon mal bemerkt, waren wir an diesem Tag nicht ganz alleine unterwegs! An die 20 Seilschaften machten sich ebenfalls Richtung Gipfel unterwegs. Dank der guten Linienwahl von Eveline kamen wir sehr gut voran und standen um 9.02 Uhr bereits auf dem Gipfel des Bishorns. Dieser bot uns eine gigantische Aussicht auf die umliegenden Berge inkl. Mont Blanc! In unmittelbarer Nähe das Weisshorn mit dem auf seinem Grat liegenden Gendarmen. Was wir uns schon lange gewünscht hatten, war dann auch wirklich Tatsache: Ein wunderbarer Gipfeltag, alle Teilnehmenden wurden mit dem Gipfel belohnt!
Es wehte ein kalter, recht stürmischer Wind, welcher uns Antrieb, die Gipfelfotos in grosser Eile zu machen! Anschliessend machten wir uns fertig, um den Rückweg Richtung Tracuit-Hütte anzutreten. Nach einer kurzen Pause zur Kräftigung des körperlichen Wohls, waren wir um 11 Uhr wieder auf der Hütte, wo wir nach einer einstündigen Pause den langen und mit 1600 Höhenmetern steilen Abstieg nach Zinal unter die Füsse nahmen. Kurz nach 15 Uhr hatten wir unseren Ausgangspunkt Zinal wieder erreicht. Alsbald feierten wir unseren Gipfelerfolg in kleiner Runde mit ein paar Getränken auf einer schönen Sonnenterrasse in Zinal.
Liebe Eveline, vielen Dank für deine einwandfreie Organisation und die stets zuverlässige und sichere Führung während der ganzen Tour!
Stefan Heer
Tourenbericht vom: 09.02.2010
- 03.07.2009 - 05.07.2009
- Hochtour
- 3 Tages Hochtour: Clariden - Grosses Schärhorn - Gemsfairen
- Stammsektion Aktive
- von Lukas Fleischli
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Details
Am Freitag Morgen trafen sich 7 flotte Damen und ein junger Herr um unter der Führung von Edwin Gisler die 3-tägige Hochtour über den Clariden, das Grosse Schärhorn und den Gemsfairen zu starten. Die Rucksäcke wurden in den Kofferraum verstaut und los fuhren wir Richtung Klausenpass. Mit leichter Bewölkung, aber trotzdem guter Hoffnung marschierten wir über das Chamlijoch Richtung Clariden. Unterwegs wurde der Nebel immer dicker und die Orientierung schwierig. Nichts desto trotz behielt Edwin die Übersicht und führte uns zügig auf den Vorgipfel des Clariden. Dort setze der Regen ein! Zum Glück waren alle mit wetterfester Kleidung ausgerüstet und einige hatten sogar ihren Regenschirm mitgebracht. Nach einem kurzen Imbiss liefen wir weiter über ein steiles Schneefeld und danach eine leichte, mit Ketten gesicherte Kletterpassage auf unseren ersten Gipfel, den Clariden. Es hatte aufgehört zu regnen und der Nebel hatte sich verzogen. Auf 3267m genossen wir die wunderschöne Aussicht über den Gletscher und die umliegenden Gebirge. Vom Clariden marschierten wir weiter über den Gletscher Richtung Planurahütte wo wir zum Abendessen mit einem „Bündner“ Gericht verwöhnt wurden.
Nächste Tag, 4 Uhr Morgens, Tagwache. Nach einem nahrhaften Frühstück marschieren wir Richtung Grosses Schärhorn (3295m). Die Morgenstimmung war atemberaubend. Angekommen am Fuss des Schärhorns, führte uns ein steiniger Weg zu einem Schneefeld. Über das Schneefeld stampfen wir weiter bis kurz unter den Gipfel. Die letzen Meter wird gekraxelt was das Zeug hält. Angekommen auf dem Gipfel des grossen Schärhorns genossen wir die herzliche Rundsicht bei bestem Wetter.
Die zweite Häflte der Tour führte uns während 4h über den Gletscher vorbei an kleineren Gletscherspalten und schönen Gebirgsmassiven Richtung Claridenhütte. Unser Zeitplan war gut, denn nur 10 Minuten bevor wir in der Claridenhütte ankamen, setze der Regen ein.
Nach zwei langen Tagen und ersten Anzeichen in den Oberschenkeln war der letzte Tag der reinste „Zuckerschlecken“. Von der Claridenhütte marschierten wir zum Gemsfairen und anschliessend runter zum Fiselenjoch. Dort war die Frage – Bändli oder nid Bändli. Und da waren sich alle einig! Also fuhren wir Richtung Urnerboden. Gesund und munter wieder Unten angekommen schlossen wir diese wunderbare, 3-tägige Hochtour bei Kaffee, Bierchen und einem grossen Salatteller ab.
Tourenbericht vom: 10.07.2009
- 13.06.2009
- Wanderung T6
- Morgenberghorn via Leissiggrat
- Pilatus
- von Caecilia Anderhub
-
Details
Unter strahlendem Blau fuhren die sechs Wanderer mit Edwin Gisler um halb sieben vom Eichhof los in Richtung Saxettal. Vom Sehen wusste die eine und der andere unter uns von dem im Bernbiet bekannten Morgenberhorn, betreten aber hatte es ausser unserem Führer noch niemand.
Also gings um acht Uhr von Saxeten aus durch Wald und Wiesen, wie sie nur im Juni blühen, über Usserberg grädi hinauf auf den Leissiggrat. Unterdessen war in unserem Rücken über dem östlichen Talrand der Eiger aufgegangen. Ihm folgten nacheinander die Jungfrau und dann der Mönch und die ganze Pracht der weissen Berner Hochalpen, während wir auf der anderen Seite die Seen, Höger und Siedlungen zwischen Brienz und Thun studieren konnten.
Recht gemütlich wanderten wir auf dem Grat, so dass alle Sinne ins Geniessen kamen. Je weiter desto mehr forderte allerdings der Weg unsere Aufmerksamkeit und nach etwas mehr als der Hälfte machte der Grat kein Anzeichen fürs Weiterkommen mehr. Wie immer mit sorgfältiger Umsicht und wenig Worten fand Edwin bequeme Stellen, über die wir – genau richtig zum Saisonbeginn – mit Händen und Füssen unsere Freude am Berg hatten.
Zu Mittag gratulierten wir einander auf dem Gipfel, allseits lachend und zufrieden.
Irgendwann mussten wir halt wieder hinunter, nahmen dazu den Wanderweg zum Rengglipass und zurück nach Saxeten.
Tourenbericht vom: 26.06.2009
- 31.01.2009
- Skitour
- Bannalp → Laucherenstock
- SAC Pilatus Senioren
- von Ruth Reichlin
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Details
Wir trafen uns um 7.30 Uhr auf dem Parkplatz vom Strassenverkehrsamt Luzern. Vom Treffpunkt aus fuhren wir in Fahrgemeinschaften Richtung Oberrickenbach, wo wir die Seilbahn Richtung Bannalp nahmen. Oben angekommen schnallten wir uns Skier an und nahmen die kurze Abfahrt Richtung Urnerstafel unter die Bretter.
Nach aufziehen der Felle und Überprüfung der LVS durch unserem Tourenführer machten wir uns, bei bestem Wetter, auf den Weg Richtung Gipfel.
Zu beginn war die Steigung leicht, was sich nach und nach änderte bis zur Stufe S mit Spitzkehren. Mit anfänglichen Schwierigkeiten meisterten wir diese, mit der Unterstützung erfahrenen Gruppenmitglieder immer besser. Nach knapp zwei Stunden machten wir eine kurze Pause, zum längeren verweilen war es zu kalt. Ziemlich abgekühlt machten wir uns wieder auf den Weg um den letzten und schwierigsten Teil des Aufstiegs unter die Felle zu nehmen. Auch dieses Teilstück meisterten wir mit Bravour und kamen zum erstenmal in den Genuss, die Sonne auf der Haut zu spüren. Für den Gipfelsturm liessen einig die Skier unten und „erstürmten“ den Gipfel zu Fuss. Oben angekommen konnten wir mit beinahe grenzenloser Fernsicht das prächtige Panorama geniessen.
Nach der ¾ stündiger Pause machten wir uns für die Abfahrt bereit. Die grösste Knacknuss kam schon ganz am Anfang. Diese Schwierigkeit meisterten alle mehr oder weniger elegant. Der Rest der Abfahrt war dann nur noch ein „Kinderspiel“. Zu Beginn war der Schnee pulverig. Weiter unten kamen einige Passagen die „Zugedeckelt“ waren. Letzteres brachten uns manchmal in Verlegenheit.
Unten angekommen, machten wir zur Belohnung eine kurze Einkehr im Rest. Urnerstafel. Für den letzten Aufstieg zur Bergstation der Seilbahn nahmen wir fremde Hilfe in Anspruch und benutzten den Schlepplift. Nach der gemeinsamen Talfahrt nach Oberrickenbach löste sich die Gruppe, nach einem erlebnisreichen Tag, in die einzelnen Fahrgemeinschaften auf.
Für mich und mein Partner war es erst die zweite Tour. Wir waren die „Kinder“ in der Gruppe und wurden ohne Vorurteile gut aufgenommen. Wir sind überrascht wie Vital die Senioren sind. Wir Empfehlen jedem der neu mit Skitouren beginnt, für eine oder mehrere Touren, sich den Senioren anzuschliessen. Die Gruppe könnte man mit guten Gewissen auch „Aktive Senioren“ nennen. Der Tag, die Eindrücke und die Erfahrungen werden uns immer in Erinnerung bleiben.
Die Autoren
Ruth Reichlin und Daniel Egli
Tourenbericht vom: 04.03.2009
- 25.01.2009
- Skitour
- Föisc 2208 m ü. M.
- Stammsektion
- von Markus Burkhalter
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Details
Als Ersatz für die geplante Tour aufs Spillauergrätli führte uns Harald bei sehr guten Schneeverhältnissen, Sonnenschein und angenehmen Temperaturen auf den Föisc in der Leventina. Der Aufstieg startete im Dörfchen Madrano bei Airolo und führte uns erst durch teilweise dichten Tannenwald in spätweihnachtlicher Atmosphäre. Darüber folgten sanft ansteigende, von Lärchen durchsetzte Alpweiden. Nach ca. 3,5 Stunden und rund 1100 Höhenmetern erreichten wir die Kuppe des Föisc. Hoch über der Leventina genossen wir den weiten Blick auf das Gotthardgebiet und die Tessiner Alpen. Von der Sonne beschienen, konnten wir das Herannahen einer Störung aus Süden beobachten. Die Abfahrt führte uns erst über schöne offene Hänge, in welchen wir teilweise Pulverschnee vorfanden. Im unteren Teil führte die Tour entlang des Sommerwegs durch den Tannenwald. Diese anregende Abfahrt erforderte von allen Konzentration, wurde uns aber dank der grossen Schneemengen erleichtert, welche dieses Jahr im Tessin liegen. Gegen 17 Uhr bestiegen wir in Airolo den Zug und fanden Zeit für gemütliche Gespräche. Ein schöner Tag in den Bergen – besten dank an Harald.
Markus Burkhalter
Tourenbericht vom: 04.03.2009
- 17.01.2009
- Schneeschuhtour
- Rundtour von Gantersei aus
- Stammsektion
- von Vreni, Irma, Jacqueline, Rita, Beatrice, Walter und Alois
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Details
Am Samstagmorgen machten sich 10 begeisterte Schneeschuhläufer auf den Weg ins Eigental. Das Wetter hielt sich viel besser, als uns die Meteorologen „versprochen“ hatten. Da der Schnee an den Südhängen nicht mehr so in grossen Mengen vorhanden war, änderte Kurt die Tour den Verhältnissen angepasst ab.
Schon nach dem kurzen Kaffeestop im Unterlauelen, war es klar, dass die „Chemie“ in der Gruppe stimmte und so marschierten wir gut gelaunt Richtung Rotstock - Unter Pfyfferswald - Ober Pfyfferswald (wo wir einige Gämsen beobachten konnten) -Hirsboden los und gelangten über den Pkt. 1508 zwischen Studberg und Ochs zum Hintermülimoos. Hier wurden wir von der Hüttencrew mit Tee, Suppe und Kaffee reichlich verwöhnt. Herzlichen Dank. Gestärkt wanderten wir weiter über den Ochs und den Hüenerhubel zur Trockenmatt und über die Alp Staffel und Blattenloch zurück an unseren Ausgangspunkt Gantersei. Während der Tour wusste Kurt uns viel über die Lawinensituation, die Umgebung und die Tierwelt zu erzählen. Eine sehr schöne, genussreiche Wanderung, bei der so manche „Freestyleeinlage“ gewollt oder nicht für viel Heiterkeit besorgt waren, fand ihren Ausklang bei einem Kaffee im Lindenstübli. Die unten aufgeführten Teilnehmer bedanken sich bei Kurt für die gut geführte und organisierte Tour und freuen sich auf ein nächstes Mal.
Vreni, Irma, Jacqueline, Anita, Elisabeth, Rita, Beatrice, Walter und Alois
Tourenbericht vom: 04.03.2009
- 01.01.2009
- Skitour
- Neujahrstour auf den Glatt Grat
- Stammsektion
- von Reto Wyss
-
Details
Der ersehnte Schneefall in der Silvesternacht hat vermutlich den einen oder anderen dazu bewogen, den rechtzeitigen Gang ins Bett einer ausgedehnten Silvesterparty vorzuziehen. Auf jeden Fall waren es immerhin acht Personen, die mit einer Skitour ins neue Jahr starten wollten. Der vereinbarte Zeitpunkt um 08.30 Uhr war denn ja auch recht gnädig festgelegt. Der Entscheid, angesichts der Strassen- und Schneeverhältnisse die Tour auf den Glatt Grat zu machen, war es sicher sehr vernünftig.
Bereits in Dallenwil liess sich abschätzen, dass ein sonniger Tag vor uns liegen würde. Nach dem ersten Teil des Aufstiegs und einer kurzen Rast beim Briesenhaus folgten wir der steil angelegten Spur auf den Glatt Grat. Oben angelangt wartete der immer wieder lohnende Ausblick über die Nebeldecke auf uns. Die verschiedenen, spontanen Abrutsche machten klar, dass der alte Hartschnee eine schulbuchmässige Gleitschicht für die neue Schneedecke bildete. Also waren gewisse Hänge tabu. Nach der Abfahrt bis zum Briesenhaus stärkten wir uns an der Wärme, bevor wir um 14.00 Uhr zum zweiten Mal Richtung Glatt Grat aufbrachen. Mit seiner reichen Erfahrung zeigte uns Sepp die schönsten und bisher unbefahrenen Hänge. Je tiefer wir kamen, umso besser und leichter wurde der Schnee.
Das tolle Wetter und die guten Schneeverhältnisse machten die Neujahrstour zu einem Supereinstieg ins 2009. Die begeisterten Teilnehmerinnen und Teilnehmer danken Sepp für die kompetente Führung dieser Tour. Ich bin sicher, der eine oder die andere Teilnehmerin wird auch im kommenden Jahr bei der Neujahrstour wiederum dabei sein.
Reto Wyss
Tourenbericht vom: 23.03.2009




























































