- 17.06.2012
- Hochtour
- Galenstock, SE-Sporn
- Ortsgruppe Hochdorf
- von Beatrice Amhof
-
Details
Bereits in aller „Herr-Gotts“ Früh (3:15) verabredeten wir uns im Luna Park in Hochdorf. Unsere nächste Station war der Sidelenbach. Wobei diese Bea in der Hochsilo b.z.w. Siloballen Diskussion mit Franz, erst beim 2. Anlauf fand. (Im Tessin war es auch schönes Wetter)
Am Sidelenbach angekommen machten auch wir uns start klar. Nach wenigen Metern stampften wir schon im Schnee. In der Sidelenhütte machten wir einen kurzen Stopp um die Lage ab zu checken und die Steigeisen zu montieren. Somit ging’s los über den Sidelengletscher Richtung SE- Sporn. Durch den vielen Schnee sind wir zügig vorwärts gekommen und konnten die verlorene Zeit wieder wett machen.
Am Einstieg des Sporns wagten sich einige mit den Steigeisen in den Fels. Die Route war sehr gut abgesichert. Es war eine angenehm leichte Kletterei für den Saison beginn. Auf dem Galengrat angekommen querten wir diesen in Richtung Gipfel und beneideten etwas die Skitourengänger. Denn sie hatten zu Recht die 2 Latten aus dem Keller geholt. Der Schnee war nämlich schon etwas weich und somit der Aufstieg mit den Eisen etwas mühsam. Umso grösser war die Freude als wir alle um die Mittagszeit auf dem Gipfel waren. Nach einem kurzen Gipfelfoto und kleinem Imbiss machten wir uns auf den Rückweg zur Abseilpiste. Sie ist ziemlich ausgesetzt, somit wurde die Psyche des einen oder anderen ein wenig gekitzelt. Wieder zurück auf dem Gletscher gab es eine „rassige“ Rucksack- Abfahrt bis Kurz vor dem Hanniball. Wo wir mit Vergnügen die Kletterer auf der höchsten Bushaltestelle der Welt beobachteten.
Ca. um halb vier waren wir alle zurück in der Sidelenhütte genossen noch einen Kaffee und schauten glücklich auf eine gelungene Tour zurück. Welche technisch gesehen von allem etwas dabei hat aber auch für Anfänger geeignet ist. Das Wetter war sonnig und warm, bis dann gegen 14:00 Uhr die ersten Wolken aufzogen.
Vielen Dank an Stefan, wir hatten unser Vergnügen.
Tourenbericht vom: 08.08.2012
- 22.10.2011 - 22.10.2011
- Wandern
- Val di Moleno - Cima dell Uomo
- Stammsektion
- von Martin Kammermann
-
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In der Ausschreibung stand geschrieben, dass wir dem Nebel im Norden entfliehen und die von der Sonne ins Leuchten gebrachten Herbstfarben der Tessiner Wälder bewundern würden. Tourenleiterin Eveline hatte nicht zu viel versprochen. Zwar hatten wir am Samstagmorgen beim Aufstieg im Val di Moleno mit hartnäckigem Hochnebel zu kämpfen, dafür wurden wir nach den schweisstreibenden Strapazen hoch zur Capanna Borgna mit prächtigem Sonnenschein und einer fantastischen Aussicht auf die Bergwelt belohnt. In der kleinen, aber trotzdem gemütlichen Hütte konnten wir uns mit einem feinen, selbst gekochten Menü stärken. Dank der sehr guten Vorbereitung von Eveline und dem Teamwork von uns allen ging dies sehr effizient über die Bühne. Nach einer geruhsamen Nacht bestiegen wir am Sonntag den Cima dell'Uomo, wobei sich nicht nur die Damen der Gruppe Gedanken über die Herkunft oder tiefere Bedeutung des Namens dieses Gipfels machten. Sei's drum. Der Berg liess sich von allen problemlos besteigen und nach kurzer, leichter Kletterei erreichten wir das Gipfelkreuz. Die 360° Aussicht auf die unzähligen Alpengipfel war atembereaubend und lohnte die Strapazen. Beim Abstieg runter nach Mornera konnten wir weiter wärmende Sonnenstrahlen geniessen und zudem etwas Energie für die bevorstehenden halten Herbsttage tanken. In Mornera gönnten wir uns das obligate Kaffee, bevor uns die kleine aber feine Luftseilbahn runter nach Monte Carasso beförderte, von wo wir unsere Heimreise via Bellinzona zurück nach Luzern antraten. An dieser Stelle sei allen Teilnehmenden für das wunderschöne Gruppenerlebnis und insbesondere Eveline Bucheli für die hervorragende Leitung der Tour gedankt.
Tourenleiter/In: Eveline BucheliTourenbericht vom: 22.10.2011
- 22.10.2011 - 22.10.2011
- Wandern
- Val di Moleno - Cima dell 'Uomo
- Stammsektion
- von Urs Blum
-
Details
Am Samstag, 15. Oktober starteten 8 Wanderlustige aus der nebligen Nordschweiz zu einer Tour in leider auch nebligen Tessin. Von Molena aus stiegen wir das gleichnamige Tal Richtung BocchettaCazzane hoch. Die grandiose Landschaft entschädigten uns für die vielen vergossenen Schweisstropfen. Je höher wir kamen, desto mehr hatte Petrus ein Einsehen mit uns: das Wetter wurde immer besser und wir konnten auch das Panorama der umliegenden Berge geniessen. Nach 1800 m Aufstieg und 200 m Abstieg erreichten wir (als erste Gruppe) die Capanna Borgna. Am Abend verwöhnte uns Eveline mit ihren Kochkünsten.
Am Sonntag brachen wir bei gutem, aber recht kaltem Wetter zur Cimadell’uomo auf. Nach einer guten Stunde war es geschafft und das Ziel der Tour erreicht. Bei fast wolkenlosem Himmel war eine tolle Rundsicht zu bewundern. Nach einer ausgiebigen Gipfelrast ging es auf einem abwechslungsreichen Weg hinunter Richtung Seilbahnstation Mornera. Dank einer gekonnten Anstehtechnik erreichten wir den Bus in Monte Carasso noch rechtzeitig und konnten die Rückreise in die Innerschweiz planmässig antreten.
Vielen Dank an Eveline für die super organisierte Tour inklusive Gault-Millau-würdigem Nachtessen!
Tourenbericht vom: 22.10.2011
- 13.08.2011 - 14.08.2011
- Wandern
- Bergwanderung Gemsstock
- Stammsektion
- von Michael Stäuble
-
Details
Bergwanderung
Gemsstock – Badus
13./14. August 2011
Trotz der
etwas unsicheren Wetterprognose für dieses Wochenende hat sich unser
Tourenleiter Kurt Trinkler entschieden
die Tour doch durchzuführen.
Am
Samstag morgen um 11 Uhr besamelten wir
uns, d.h. 6 Wanderfreudige Leute in Luzern. Mit dem Zug ging es nach Andermatt
und weiter mit der Bahn auf den Gemsstock. Nach der Kaffeepause in der
Mittelstation marschierten wir um 14.30 auf dem Gemsstock ab. Auf dem weiss-
blau-weissen Bergweg stiegen wir zuerst über ein paar Metalltreppen hinunter
und dann auf einem steilen Weg weiter bergabwärts. Bald wurde das Tal etwas
flacher und wir genossen es durch die schönen Blumenwiesen zu wandern. Zu unser
rechten Seite sahen wir den Pizzo
Centrale. Nun kamen wir zur Gafalenstaffel, wo es ein kleines Seelein
hatte, wo wir unsere z vieri Pause machten. Es war nun nicht mehr weit bis zur
Vermigelhütte, wo wir um 17.30 waren. Das Wetter zeigte sich von seiner guten
Seite und wir genossen die schöne Abendstimmung.
Sonntag 14.
August
Heute war
bereits um 6 Uhr Tagwache. Nach dem Frühstück marschierten wir um 7.10 Uhr in
der Vermigelhütte ab. Unser heutiges Tagesziel war der Badus (2928 Mü.M) Von
der Hütte ging es zuerst ein Stück auf einem Fahrsträsschen hinunter bis zur
Abzweigung Lolapass. Der Weg führte in etwas mehr als 50 Kehren steil hinauf
bis auf 2230 Mü.M. Nun ging es ein sehr schönes Tal, dem Bach entlang Richtung
Lolapass. Kurz vor dem Pass dann links hinauf zum Badus. Zuerst sahen wir nur
den Vorgipfel und es war zum Teil weglos. Nun kamen wir auf den ausgesetzten
Gipfelgrat, mit etwas Blockkletterei. Bereits um 11.15 waren wir auf dem
Gipfel. Die Aussicht war trotz der vielen Wolken noch gut. Das Wetter
verschlechterte sich nun aber schnell.
Weiter ging es auf einem steilen Weglein hinunter zum Thoma See und zur Badushütte. Nun folgte noch der Aufstieg zum Pazolastock und weiter auf den Oberalppass.
Herzlichen
Dank unserem Tourenleiter Kurt Trinkler für die schöne Tour.
Michi
Stäuble
Tourenbericht vom: 29.10.2011
- 29.05.2011
- Klettern Fels
- Familienbergsteigen Klewenalp 29. Mai 2011
- KiBe
- von Ulrich Kaiser & Franco Parrillo
-
Details
Familienbergsteigen Klewenalp 29. Mai 2011
Am Sonntag, 29. Mai organisierte der SAC Pilatus einen Familienbergsteigertag auf der Klewenalp, genauer gesagt dem Klettergarten Erggelen. Treffpunkt war um 8:30 Uhr an der Talstation der Bergbahn. Insgesamt 33 erwartungsfrohe Teilnehmer konnte Beat Herzog, der Organisator des Anlasses begrüssen und drückte ihnen auch gleich die Billets für die Bergbahn in die Hände. Dass es sich um einen Familienanlass handelte, war leicht zu erkennen: die Kinder waren in der Mehrheit. Mit dabei waren nämlich 16 Kinder im Alter von drei bis 16 Jahren, zwölf Erwachsene und fünf Leiter.
Nach der kurzen Bergfahrt und einer Ansprache der Leiter, begaben wir uns in einer halben Stunde zum Klettergarten. Dort richteten die Leiter auf den griffigen Kalkfelsen verschiedene Toprope-Routen der Schwierigkeitsgrade 4a bis 5c+ ein. Eine 4a, später von manchem jüngeren Teilnehmer etwas herablassend als „die Treppe“ bezeichnet, wurde mit Expresssets für den Vorstieg eingerichtet, eine 5c wurde in natura belassen (und letztlich nur ganz selten beklettert).
Während der in östlicher Richtung (orthografisch gesehen rechts) gelegene Felsen die Teilnehmer vor keine grösseren Probleme stellte, wurde die westliche Wand, allesamt 5er-Routen, mit allerlei Flüchen belegt. Die Bezwinger dieser Routen lagen denn auch käfergleich und schwer atmend eine Weile auf ihrem Rücken.
Für die Kleinen wurden auf einem Übungsfelsen eine kleine Toprope-Route und eine kurze Abseilstelle eingerichtet. Auch die Allerkleinste schaffte den Übungsfelsen unter den Anweisungen der Leiter und den Anfeuerungsrufe den Umstehenden – um sich dann wenig später mit einem Mittagsschlaf unter einer Tanne ausgiebig zu erholen.
Der Übungsfelsen wurde auch von den Grossen zum Üben des Abseilens genutzt. Mit den Instruktionen der Leiter in den Ohren und den neu geübten Erkenntnissen begaben sich die Abseilwilligen dann wieder in die Kletterwände, um sich von der grossen Abseilstelle in der Felswand in die Tiefe zu stürzen. Dabei, so schien es, hatten die sich abseilenden Kinder deutlich mehr Freude als manche besorgte zuschauende Eltern.
Gegen 12 Uhr kroch uns dann ein wohlriechender Grillgeruch in die Nase, den Beat dankenswerterweise verursacht hatte. Nach einer ausgedehnten Mittagspause begaben wir uns wieder zurück zu den Felsen und kletterten bis gegen 16 Uhr.
Ziemlich müde und mit sauren Unterarmen ging es dann zurück zur Klewenalp. Der lehr- und ereignisreiche Klettertag ging so unfallfrei zu Ende. Wir Teilnehmer danken den Leitern Roger Beuret, Carla Digel, Beat Herzog, Christoph Fries und Daniel Lutz sehr herzlich für einen vorbildlich und mit viel Engagement durchgeführten Klettertag. Wir kommen gerne wieder!
Ein Topo des Klettergartens findet sich unter:
www.klewenalp.ch/de/page.cfm/Sommer_Klewenalp/Klettern_Klewenalp
Ulrich Kaiser & Franco Parrillo
- 01.05.2011
- Wandern
- Jurawanderung
- von Rosa Petitto
-
Details
Jurawanderung
PDF mit Bildern.
Jura-Wanderung vom Sonntag, 1. Mai 2011Tramelan →“Montagne du Droit“ →“Mont Crosin“ (grösste Windkraftanlage der Schweiz) →Les BreuleuxLeitung: Sepp EberliTeilnehmer: Armin, Bjarne, Daniel, Edgar & Rita, Aengi, Franz, Kobi & Martha,Marie-Therese & Sepp mit Lukas, Markus, Milo, Roland, Rosa, Vital, Walter,Tourenbericht: Rosa PetittoEine muntere und gut trainierte Wanderschar von 18 Personen hat sich an diesem 1. Mai Sonntag um 10:00 Uhr in Tramelan, ca. 900 ü.M. eingefunden. Nach der Morgen-Begrüssung durch den Wanderleiter Sepp starten wir mit sonnigem Frühlingswetter. Zuerst geht der Weg südwärts und steigt gleichzeitig allmählich sanft an. Die Wanderung führt durch leicht bewaldetes Gebiet mit majestätischen Tannen und Laubbäumen. Anschliessend kom-men wir über weite, offene, typische Juraweiden auf den Höhenkamm zur „Bise de Cortébert“ 1162 m. Auf dem Höhenweg immer weiter westwärts folgend gelangen wir zu einer „Ferme“, wo das Alpen-Restaurant „Chalet Neuf“ zur Mittagspause lädt. An der Hauswand mit gedeck-tem Unterstand lassen wir uns nieder und geben der bärndütsch sprechenden, aufgestellten Wirtin die Bestellung für Speis und Trank auf. Just während der Mittagsrast öffnen sich die Wolken und es regnet kurz, sodass wir etwas enger rücken müssen. Nichtsdestotrotz ist es hier sehr gemütlich und wir lassen es uns hier richtig gut gehen und geniessen die Pause in geselliger Runde. Am Nachmittag nehmen wir die zweite Hälfte der Rundwanderung unter die Füsse und es geht über den langgezogenen Höhenkamm zum „Col du Mont Crosin 1227 m“, weiter an den zahlreichen imposanten Windkraftanlagen vorbei Richtung „Mont-Soleil“. Die Landschaft ist einfach paradiesisch, Natur pur, überall wilde Osterglocken, Orchideen, Wiesensalbei und Anderes mehr erfreut das Auge. Auch bietet sich hier oben ein wunderba-res Panorama mit einmaliger Sicht auf den Chasseral und die Freiberge. Kurz vor dem „Mont-Soleil“ biegen wir rechts ab. Jetzt geht es abwärts, wiederum durch lockere Baum-gruppen, über satt grüne Wiesen, vorbei an grasenden Kühen und Pferden Richtung „Les Breuleux“. Beim achtsamen Gehen in der Stille, beim Durchstreifen und Erkunden dieser Na-turoase in der Nordwestschweiz überkommt einem das Gefühl von Zufriedenheit und Gelas-senheit. Diese Ruhe und Beschaulichkeit hinterlässt geradezu eine meditative Wirkung für alle, die sich gerne von der sensationellen Natur bezaubern lassen. Der Jura ist eindeutig noch mehrere Entdeckungsreisen wert. Nach zirka 4 ¾ Std. Marschzeit kommen wir bald beim Bahnhof in Les Breuleux an, wo wir die S-Bahn zum Ausgangspunkt Tramelan bestei-gen. Schon ist es wieder Zeit sich Adieu zu sagen. Lieber Sepp, ein grosses und herzliches Dankeschön für die Leitung und die schöne Tour, es hat viel Spass gemacht!
Und bestimmt gibt es ein au revoir et à bientôt ….;
Rosa
Tourenbericht vom: 07.07.2011
- 02.04.2011 - 03.04.2011
- Schneeschuhtour
- Schneeschuhtour Rinderhorn 3'448 m.ü.M.
- Stammsektion
- von Susanne Zehnder
-
Details
Schneeschuhtour Rinderhorn 3'448 m.ü.M.
Die Wettervorhersage für unsere Schneeschuhtour versprach prächtiges Sommerwetter und eine Nullgradgrenze auf über 3000m - und dies anfangs April.
So trafen sich am Samstag, 02.04.2011 drei Frauen und zwei Männer am Bahnhof Luzern. Ziel der Gruppe war die Bundeshauptstadt. In Bern stiess mit Paul der dritte Mann dazu und unsere 6er Truppe war komplett.
Die Zugfahrt ins Kandertal wurde durch Diskussionen über nützliche und überflüssige Apps verkürzt. Zudem erhaschten wir erste Blicke auf die Nachbarn unseres Gipfelziels: Altels und Balmhorn. In Kandersteg wartete bereits das Postauto zur Weiterfahrt nach Sunnbüel. Mit der Gondelbahn überwanden wir die nächsten 700 Höhenmeter und erreichten kurz nach Mittag die Bergstation.
Auch hier hinterliess der Frühling seine Spuren, doch etwas weisse Pracht war noch da, so dass wir die Schneeschuhe zum ersten Mal montieren durften. Ein gemütlicher Spaziergang brachte uns zu unserem Nachtlager, dem Hotel Schwarenbach. Auf der Terrasse feierten wir bei Weissbier, Kaffee, Rüebli- und Heidelbeertorte Susannes Geburtstag. Sherpa André informierte über das Rinderhorn und verriet uns seine erfolgversprechende Gipfelstrategie. Während sich die einen mit einem Marsch zum Daubensee für den nächsten Tag vorbereiteten, holten sich die anderen nahe der Hütte den ersten Sonnenbrand. Sowohl Fleischesser wie Temporärvegetarier genossen das Nachtessen und den freundlichen Service. Bald kehrte im Sechserschlag die Nachtruhe ein.
Für eine frühe Tagwache waren alle motiviert. Strahlender Himmel und hohe Temperaturen waren zu erwarten. Das Frühstücksbuffet hätte zum längeren Verweilen eingeladen, doch vor halb 6 starteten wir in den noch dunklen Morgen. Der Weg führte um das Chli Rinderhorn die steile Westflanke hinauf auf 2909 m.ü.M. zum Rindersattel. Es zeigten sich die versteckten Qualitäten der Individuen. Monika die Konstante, Paul der Kühnste (Ueli Steck lässt grüssen), Paddy der Stürmische, André der Besonnene (die Sonne setzte ihm tatsächlich noch zu), Graziella die Nostalgische (Schneeschuhe fürs Museum) und Susanne die Ewigessende (Blutzuckerspiegel). Der pickelharte Schnee und die Steilheit des Hanges bereitete diversen Skitourenläufern trotz Harscheisen Mühe und manch einer hätte seine Latten liebend gerne gegen unsere Schneeschuhe getauscht.
Die letzten 290 Höhenmeter folgten wir dem Nordgrat und erreichten nach gut 3 ½ Stunden das Rinderhorn. Auf 3'448 m.ü.M. genossen wir den Rundblick und die Fernsicht bis weit in die Französischen Alpen. Wir machten uns früh an den Abstieg, galt es doch, die steilsten Passagen der Westflanke noch vor beginnender Sonneneinstrahlung zu queren. Via Daubensee führte uns der Weg zum Gemmipass und mit der Luftseilbahn hinunter nach Leukerbad. Im Tal empfing uns der Sommer. Und das Fazit der beiden Tage: Deutsches Weissbier gibt’s auch im Wallis und Sherpas sind nicht mehr, was sie einmal waren!
Herzlichen Dank an André, wir sind um ein tolles Erlebnis reicher.
Susanne Zehnder / Paddy Richmond
Tourenbericht vom: 02.05.2011
- 19.02.2011
- Skitour
- Piz Badus/ Six Madun
- Pilatus
- von Franz Roos
-
Details
Piz Badus/ Six Madun
Treffpunkt war beim Strassenverkehrsamt in Luzern. Anreise mit dem PW nach Andermatt und mit dem Zug auf die Oberalppasshöhe. Eigentlich war vorgesehen, die Tour am Sonntag 20. Februar 2011 durchzuführen.
Aufgrund des sich abzeichnenden schlechten Wetters hat unser Tourenführer Heinz Keller die Skitour auf Samstag vorverlegt. Dieser Entscheid war goldrichtig. Wir hatten super Wetter und tolle Schnee- verhältnisse und darum auch eine tolle Tour.
Start war auf dem Oberalppass 2044 m ü. M. Kurze Abfahrt gegen Plauncas Cuflegl in Richtung Milex 1860 m ü. M. Von da aus zogen wir unsere Felle auf und liefen auf die Höhe von Plidutscha 2152, links an der Maighelshütte vorbei über den Lai da Tuma (Rheinquelle) 2345 m ü. M. Heinz erklärte uns, dass von diesem Bergsee aus der Rhein entspringt.
Wir überquerten den gefrorenen und zugeschneiten See. Im Frühling, wenn es taut, ist dieses Unterfangen mit Vorsicht zu geniessen.
Danach nehmen wir den steilen aber schönen Aufstieg zum Sattel 2749 m ü. M, zwischen Piz Tuma und Piz Badus in Angriff. Unterhalb vom Piz Badus/ Six Madun errichten wir das Skidepot und machen eine kurze Picknick Pause.
Da nicht alle Tourenmitglieder mit Steigeisen ausgerüstet waren, hatte sich Heinz zu sportlichen Höchstleistungen aufgerafft. Die Besteigung der Nordwestflanke auf den Piz Badus/ Six Madun hat Heinz an diesem Tag sage und schreibe dreimal gemacht, da er für uns ein Seil auf den Gipfel spannte. Huff!
Wir genossen die Aussicht und erkundeten uns nach den Namen aller Gipfel. Weil wir zeitlich etwas in Verzug waren, haben wir den Piz Cavradi links liegen gelassen und sind auf der Aufstiegsroute runter gefahren. Wir wurden mit wunderbarem Tiefschnee und zum Teil auch mit unbefahrenen Schneeflächen belohnt. Weil es seit längerer Zeit nicht mehr geschneit hatte, war die Abfahrt über die Oberalbpassstrasse etwas schneearm, respektive erschwert.
Unten angekommen, gönnten wir uns einen sauren Most, ein Bier oder sonst ein Getränk und liessen bei spannenden Diskussionen den Tag ausklingen. Die Vorfreude auf die nächste Tour meldete sich schon.
Schlussendlich bringt uns der Zug via Oberalppass zurück zum Nätschen, mit anschliessender Abfahrt mit den Skis auf der Skipiste nach Andermatt.
Tourenführer:
Heinz Keller
Profil / Dauer
Aufstieg 1000 Hm, 3 - 31/2 Std. / mit Piz Cavradi plus 350 Hm, plus 1 Std.
Abfahrt 1300 Hm / mit Piz Cavradi 1600 Hm
Literatur: Alpine Skitouren Zentralschweiz - Tessin
Landkarten: 1:25’000, 1232, Oberalppass ; 1:50’000, 256 Ski, Disentis
Anforderungen: Guter Alpin-Skifahrer mit beherrschen der Spitzkehren in teilweise steilerem Gelände und mit entsprechender Kondition.
Tourenbericht:
Franz Roos, photo-work.ch
Tourenbilder:
Daniel Steiling
Franz Roos, photo-work.ch
Tourenbericht vom: 20.03.2011
- 16.01.2011
- Skitour
- Ausweichtour Poncione Val Piana
- Stammsektion
- von Rosa Petitto
-
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Ausweichtour Poncione Val Piana
Am Sonntagmorgen früh um 06.30h haben sich 10 Personen auf dem Inseli eingefunden und los ging es Richtung Tessin.
Ennet dem Gotthard, in All’Acqua, schnallten wir die Skier an. An diesem schattigen Nordhang lag genügend Schnee und somit stand unserer Tour nichts mehr im Wege. Es ging schön hinauf, zuerst durch ein lichtes Wäldchen, dann im Zickzack über Alpweiden immer weiter nach oben Richtung Poncione. Nach etwas über 1000 Hm und gut drei Stunden Aufstieg nahmen wir die letzten wenigen Höhenmeter zu Fuss auf den Gipfel. Dann genossen wir bei strahlendem Sonnenschein die Mittagspause – Frühlingsfeeling mitten im Januar, stahlblauer Himmel, warme Temperatur, phänomenale Aussicht - was will man mehr. Hier oben war es einfach nur herrlich, sodass wir uns gerne eine etwas längere Pause gönnten, zum Sünnele und Geniessen.
Auch am Nachmittag haben wir grossmehrheitlich gute Schneeverhältnisse vorgefunden, die lange Abfahrt etappenweise gut gemeistert und alle sind wieder gut unten angekommen. Bevor es wieder zurück ging, haben wir in Airolo zum Abschluss noch einen feinen Espresso Ticinese genossen. Lieber Joachim, vielen herzlichen Dank für die Supertour, die gute Führung, es war ein traumhafter Sonntag wie man ihn gerne hat!
Rosa
Tourenbericht vom: 22.01.2011
- 29.12.2010
- Skitour
- Anfänger-Skitour zum Glatt-Grat
- Stammsektion
- von Eveline Bucheli
-
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Anfänger-Skitour zum Glatt-Grat
Acht Saison-Startende, Wiedereinsteigende und echte Skitouren-Neulinge trafen sich am 29. Dezember 2010 für die Anfänger-Skitour. Dieses Jahr führte diese Tour auf den Glatt-Grat.
Die Wartezeit für das Bähnli nach Niederrickenbach wurde genutzt, um in Ruhe und ohne Hektik die Felle aufzuziehen. Von Niederrickenbach aus konnten wir gleich die Ski anschnallen und die Tour starten. In gemütlichem und doch guten Tempo stieg die Gruppe konstant höher. Jeder Schritt gab mehr Sicherheit auf den befellten Skiern und mit den verschiedenen Steighöhen der Bindung. Auch die ersten Spitzkehren konnten geübt werden. Trotz der vielen neuen Skischuhe kam das Blasenpflaster nur wenig zum Einsatz. Die Sonne schien zufrieden zu sein mit uns, denn nach dem anfänglich trüben Nebel strahlte sie uns nach der Baumgrenze für den Rest des Tages an.
Der Wind liess leider keine gemütliche Mittagspause auf dem Gipfel zu - diese gönnten wir uns dann auf der Abfahrt an der Wärme im Brisenhaus bei Suppe und Kaffee. Dass es auf Skitouren nicht nur stiebenden Pulverschnee gibt, erfuhren wir auf der Abfahrt: gepresster Pulverschnee, Bruchharst, verfahrene, pistenähnliche Teilstücke und am Schluss sogar frühlingshafter Nassschnee - so konnten wir unsere Skitechnik gleich zu Beginn der Tourensaison in den verschiedensten Schneearten üben. Die Mutigeren der Gruppe versuchten sich sogar im Schanzenspringen.
Vielen Dank an unseren Tourenleiter Joachim für die sorgfältige Planung und die umsichtige und geduldige Tourenleitung!
Tourenbericht vom: 31.12.2010
- 12.12.2010
- Skitour
- Skitour auf die Hagleren
- OG Surental
- von Michi Portmann
-
Details
Skitour auf die Hagleren
Traditionsgemäss führt im Dezember die von Viktor geleitete Skitour ins Entlebuch. Nicht dass es dann dort am meinsten Schnee hat, nein: Rösi Affentranger wohnt in Wolhusen und ist somit am Weg ins Entlebuch. Auf der Heimfahrt gibt es bei Rösi immer einen "Boxenstopp". Da werden alle mit köstlichen Spaghetti, Creme und Kuchen verwöhnt. Da geht niemand hungrig nach Hause...
zuerst heisst es aber Felle anschnallen und die Hagleren erzwingen. Bei herrlichem Winterwetter ist das auch keien Kunst und wir genissen das Wolken und Nebelspiel mit der Sonne und vergessen die Mühen des Aufstiegs. Dank Viktor's guter Nase finden wir auch in der Abfahrt die besten Hänge und sind über den noch guten Pulverschnee erfreut!
Alle kamen gut und vor allem wohl genährt wieder nach hause. Danke Dir Viktor für die Tourenleitung und natürlich Rösi für die kulinarische Verwöhnung! Danke!
Tourenbericht vom: 28.12.2010
- 12.12.2010
- Skitour
- Schafberg
- Stammsektion
- von Sandra Winterberg
-
Details
Schafberg
Es ist so eine schöne Tradition, dass Heinz' Touren immer im Nebel beginnen... Die 13-köpfige Tourenschar liess sich in Realp nicht entmutigen, montierte frischfröhlich die Skis und machte sich auf Richtung Schafberg. Am Himmel öffnete sich für einen kurzen Moment ein kleines blaues Fenster, doch bald fühlten wir uns wieder wie in einem Walfischbauch. Heinz' Truppe liess sich den Spass nicht nehmen. Für fast jeden war es die erste Saisontour und einfach schön, in der winterlichen Kälte und der Stille und Natur zu sein. Je mehr wir uns dem Gipfel annäherten, desto mehr kam die Hoffnung bei uns allen auf, dass wir unser Ziel in der Sonne erreichen. Und siehe da: Heinz' Tourenplanung ging einmal mehr auf. Die Sonne strahlte uns die letzten hundert Höhenmeter so richtig ins Gesicht. Wir genossen die wunderbare Rundsicht, die Wärme und den obligaten Gipfelschnaps in vollen Zügen. Am liebsten wären wir alle gleich oben geblieben! Beim ersten Teil der Abfahrt war bei vielen ein "Juhuii" zu hören. Im zweiten Teil hätten wir uns anderen Schnee gewünscht... und landeten wiederum im Walfischbauch! Zur Feier des Tages erfrischte sich die Tourenschar in der gemütlichen Beiz in Realp. Vielen Dank Heinz für diese toll geführte Tour! Wir kommen wieder mit!
Sandra Winterberg
Tourenbericht vom: 25.02.2011
- 16.10.2010 - 17.10.2010
- Wanderung T4
- Biasca - Capanna Cava - Biasca
- Stammsektion
- von Markus Burkhalter
-
Details
Biasca - Capanna Cava - Biasca
Wer bei einem Halt im Bahnhof Biasca aus dem Fenster schaut, blickt auf eine Felswand und einen tosenden Wasserfall. Der Reisende muss seinen Kopf ziemlich tief aus dem Fenster strecken und fast senkrecht nach oben blicken, damit er ein Stück Himmel sieht – so steil und hoch sind die Hänge oberhalb von Biasca. Und genau dort hinauf führte unsere Tour vom 16./17. Oktober.
Mit Start auf rund 300 m ü.M. in Biasca führte unser Weg in engen Serpentinen über steile Felsbänder und durch wilde Vegetation hinauf über die Alpen Nadro, Piansgera und Compiett zur 2256 m hohen Forcarella di Lago. Nicht nur die Vegetation hatte sich bis hier oben verändert, auch das Wetter. Wir liefen mittlerweile im Schneefall und auf rutschiger Unterlage, hinab zur Capanna Cava (2066 ü.M.). Dort war unsere Gruppe alleine in der bereits für den Winter eingemotteten Hütte. Während es draussen mit leichtem Schneefall weiterging, sassen wir drinnen am offenen Kamin – und wurden kulinarisch verwöhnt von Eveline, unserer Tourenleiterin und von Joachim und Pirmin.
Am Sonntag führte uns die Tour weiter durch eine frisch überzuckerte Landschaft, durch leuchtende Lärchenwälder hinunter über die Alpen Sgiopa und Svall dem Tal entgegen.
Beim Mittagessen wurden wir von einer sehr interessierten und wenig scheuen Eselherde begleitet und inzwischen sogar von ein paar Sonnenstrahlen. Steil war der weitere Abstieg nach Biasca und unten angelangt die Knie doch etwas weich.
Eine sehr schöne Tour war`s, in einer grandiosen Berglandschaft, welche Lust weckt auf die nächste.
Herzlichen Dank an unsere Tourenleiterin Eveline Bucheli!
Tourenbericht vom: 23.10.2010
- 26.07.2010 - 31.07.2010
- FaBe Lager
- FaBe Lager in der Sustlihütte
- FaBe
- von Anita Renner
-
Details
FaBe Lager 2010 in der Sustlihütte
1. Tag, Montag
Um 10 Uhr treffen wir unsere Klettergspänlis und brechen auf zur Sustlihütte oberhalb der Sustenpassstrasse. Das Klettermaterial wird zum Glück bequem mit der Transportseilbahn zur Hütte befördert. Rasch werden die Zimmer bezogen und anschliessend gibt unser Bergführer Pädi das Nachmittagsprogramm bekannt. In verschiedenen Gruppen werden Knoten geübt, die Abseiltechnik erklärt und dann geht’s schon zur Sache im nahe gelegenen Klettergarten. Es ist kühl aber es bleibt trocken.
Anita und Jürg Renner mit Philipp und Roman
2. Tag, Dienstag
Nicht alle schliefen die erste Nacht tief und gut in den Verschlägen der Sustlihütte, aber alle erschienen pünktlich zum Frühstück. Wer dabei scharf aus dem Fenster blickte, erkannte fröstelnd den Dauerregen. Es galt warme Kleider und dichtes Regenzeug hervorzukramen. Die Aussicht, Tyrolienne zu fahren, wirft dann aber Sonnenstrahlen auf alle Gesichter: 150m weit in 3-5 m Höhe über eine Alpweide zu sausen, ist ein wundervolles Gefühl! Doch es regnet weiter und nur wenige Meter über der Gruppe färbt sich der Fels vom Neuschnee immer weisser. Die Nässe kriecht den Wartenden immer weiter unter die Kleider. So kehren immer mehr von der Gruppe zur Stärkung in die warme Hütte zurück, wo die Leitenden für den Nachmittag zunächst 'Trockenübungen' planen. Auch das Wetter lässt dann Trockenheit erhoffen, und es geht gemeinsam zum nahen Klettergarten.
Gabriela und Markus Bernhard mit Pascal, Michèle und Stephanie
3. Tag, Mittwoch
Schönes Wetter war bisher rar, deshalb wurden heute Morgen die Sonnenstrahlen gleich beim Schopf gepackt; Die Elite machte sich wandernd und kletternd über den aussichtsverwöhnten Kanzelgrat. Die erfahrenen Kinder absolvierten Mehrseillängen im Klettergarten Stöss. Die Jüngsten wärmten sich an der 140 Meter langen Tyrolienne auf, bevor es im Klettergarten Murmetz an den griffigen Fels ging. Für morgen hoffen alle, dass die Wetterfrösche falschliegen.
Ursi und Michael Estermann mit Stephanie und Patrick
4. Tag, Donnerstag
Stürmig und kalt. So wurde eine Kinderolympiade mit zwei Gruppen namens Hotdog und Klettergangsters im Aufenthaltsraum der Sustlihütte durchgeführt. Jubel, Trubel und volle Begeisterung. Die Erwachsenen machten derweil einen Refresher-Kurs der wichtigsten Kletterknoten und Anseiltechniken.
Marja Korevaar und Cyrill Studer mit Kyra und Tessa
5. Tag, Freitag
Wenn Engel reisen... an unserem letzten Lagertag wurden wir von Schneeflocken geweckt. In der Hütte hatten wir so lange gesungen, bis sich die Sonne wieder zeigte. Trockenen Fusses sind wir beim Sustlibrüggli angekommen. Gesund, glücklich und mit einem Rucksack voller schöner Erinnerungen verabschieden wir uns bis zum nächsten Jahr.
Judith Lang mit Matthias und Deborah
Tourenbericht vom: 11.09.2010
- 17.07.2010 - 19.07.2010
- Hochtour
- Balfrin, Ulrichshorn, Nadelhorn
- SAC PIlatus
- von Markus Roth
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Am Samstag morgen reiste eine zwölf-köpfige SAC-Gruppe der Sektion Pilatus mit der Bahn von Luzern über Bern nach Visp und per Postauto nach Grächen. Für den Besuch des Dorfmarkts reichte die Zeit nicht. Zügigen Schrittes starteten wir zuerst steil durch den Wald, dann dem ruhigen Lauf der Bewässerungs-Suonen entlang. In einem wildromantischen Tal stiegen wir hoch bis zum Riedgletscher, den wir überqueren mussten, um schlussendlich die Bordierhütte auf 2886 m zu erreichen. Es war faszinierend, den heftigen Hagelsturm aus den Fenstern der schützenden Hütte beobachten zu können.
Morgens um half fünf Uhr marschierten wir mit Vollpackung unter sternenklarem Himmel los. Beim Riedpass blies uns ein eisiger Wind entgegen und begleitete uns während der finalen Felsblockkletterei bis auf den Gipfel des Balfrin (3795 m). Die Verpflegungsrast verschoben wir wegen der Kälte und stiegen sofort wieder hinunter zum Gletscher, um anschliessend das schöne Ulrichshorn (3925 m) über traumhaften Firn zu besteigen. Wegen der relativ grossen Höhe und der langen Marschzeit wurden teilweise die körperlichen Reserven etwas strapaziert. Die herrliche Aussicht auf das Matterhorn in der angrenzenden Bergkette hinterliess ein unbeschreibliches Glücksgefühl.
Vom Gipfel stiegen wir hinunter zum Windjoch und dann weiter bis zur vollbesetzten Mischabelhütte, wo wir den anstrengenden Tag bei warmem Sonnenschein ausklingen lassen konnten. Im Kreise der vielen internationalen Gäste und unter dem erfahrenden und humorvollen Hüttenwart war die Stimmung gut. Seit 47 Jahren prägt der Hüttenwart aus Saas Fee das Geschehen sympathisch auf 3340 m Höhe. Vor dem feinen Nachtessen, welches wir in der ersten Schicht genossen, erklärte uns der Tourenleiter Markus Marbacher das Programm des nächsten Tages.
Um 3.30 Uhr startete unsere Gruppe über den steilen Felsenweg hinauf. Wir formierten uns beim Gletschereinsteig zu drei Seilschafen, die kompetent und sicher von Markus Marbacher, Markus Christ und Alfred Gisler angeführt wurden. Auf dem ausgesetzten, langen Grat mit teilweise eisigen Passagen, erlebten wir betörend schöne Blicke über Eislandschaften, hin zu den schönsten Walliser Bergspitzen. Den Schlussteil des Nadelhorns erkletterten wir im Fels. Auf 4327 m. ü. M. strahlten unsere Gesichter vor Freude neben dem vom Mischabel-Hüttenwart errichteten Gipfelkreuz. Wegen Platzknappheit auf dem höchsten Punkt machten wir die Gruppenfotos erst weiter unten bei der verdienten Rast.
Via Mischabelhütte stiegen wir zum Schluss steil hinunter und über den Oekoweg zur Bergstation Hannig, wo wir uns bei Zwetschgenkuchen und Desserts verwöhnten.
Mit der Seilbahn nach Saas Fee und per Postauto und Bahn erreichten wir schlussendlich sehr zufrieden unsere Luzerner Heimat
Für das wunderbare sportliche und gesellschaftliche Bergerlebnis danken wir von Herzen unseren beiden Tourenleitern Markus Marbacher und Markus Christ.
Berichterstattung: Markus Roth
Tourenbericht vom: 10.08.2010
- 13.06.2010
- FaBe Klettern
- FaBe-Klettertag in Isleten
- Familienbergsteigen
- von Jörg Nossen
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FaBe-Klettertag in Isleten
Wie sollte es auch anders sein – das Wetter zeigte sich launisch seit Anfang Mai, und der 13. Juni machte hier keine Ausnahme.
Nachdem wir, Familien mit Kindern, den ganzen Winter unsere Kletterkenntnisse in der Kletterhalle vertieft hatten, sollte es heute das erste Mal richtig in den Fels gehen. Treffpunkt war die Talstation der Klewenalpbahn, und das Ziel der Klettergarten Ergglen auf der Klewenalp. Als sich jedoch alle Teilnehmer an der Talstation eingefunden hatten, fing es auch gleich an zu regnen, und zwar richtig heftig. Die Webcam der Bergstation zeigte auch kein besseres Bild, und so musste erst einmal umdisponiert werden. Vielleicht hilft uns ja der Föhn, und so machten wir uns auf den Weg zum Klettergarten nach Isleten. Tatsächlich, kaum aus dem Seelisbergtunnel heraus, war die Wolkendecke nicht mehr so dicht, und sogar einzelne Sonnenstrahlen leuchteten auf dem Vierwaldstättersee. Wie lange lösen wir unser Parkticket? Erst einmal vier Stunden, dann sehen wir weiter. Zum Klettergarten sind es nur 5 Minuten Fussmarsch, und schon hiess es Gschtältli und Helm hervornehmen. Als die ersten III-er Routen eingerichtet waren, wurde dann doch die Wolkendecke dicker, und 15 Minuten Regen machten die Felsen nass und rutschig. Doch ebenso rasch kamen wieder einige Sonnenstrahlen zum Vorschein, die den Fels auch bald wieder trocknen liessen. Während die ersten schon in die III-er Routen einstiegen, wurden noch einmal vier IV-er Routen vorbereitet. Im Gegensatz zu den leichteren waren hier entweder Risse oder Platten zu überwinden, so dass für Abwechslung gesorgt war. Plötzlich war es Mittag, und jeder hungrig. Bestens vorbereitet war das Feuer bereits entzündet, und die ersten Cervelats und Steaks auf den Rost gelegt. Nachdem alle gestärkt waren, ging es zurück an den Fels, zur Einführung in die Abseiltechnik. Während wir noch Pause gemacht hatten, war von unseren Leitern Roger Beuret, Beat Herzog und Daniel Lutz von der Strassenbrücke nach Isenthal ein langes Seil angebracht worden, und so konnte das Erlernte dann auch gleich in die Praxis umgesetzt werden. Die vier Stunden waren natürlich längst vorbei, und so musste ein zweites Parkticket bezahlt werden. Nach 6 Stunden Klettern zeigten sich die ersten Ermüdungserscheinungen bei den meisten Teilnehmern ebenso wie beim Föhn, denn plötzlich wurde es wieder dunkel und es begann recht heftig zu regnen. So machten wir uns ans Einpacken und letztlich doch noch nass, aber zufrieden auf den Heimweg.
Merci vor allem für die tolle Betreuung unseren Leitern Roger Beuret, Beat Herzog und Daniel Lutz.
Jörg Nossen
Tourenbericht vom: 13.07.2010
- 03.06.2010 - 06.06.2010
- Biketour
- Weitere Bilder zur Biketour nach Montreux
- Stammsektion
- von Sandra Betschart
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- 03.06.2010 - 06.06.2010
- Biketour
- von Habkern ob Interlaken nach Montreux
- Stammsektion
- von Heini Aeppli
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Bike Tourenbericht SAC Pilatus Fronleichnam vom 3. zum 6 Juni 2010
Auf der Bike Route „2“ von Habkern ob Interlaken nach Montreux
Verfasser und Tourenleiter: Heini Aeppli
Foto Bildmaterial: Sandra Betschart
Wesentliche Daten in Kürze:
- Steckendistanz Habkern – Montreux tot. 203 km in vier Tagen
- Höhenmeter mit eigenen Kräften zurückgelegt: 5410 m; ca. 1350 m/Tag
- 2 Tag mit den meisten Höhenmeter von Amsoldingen nach Alp Stoss ob Schwarzsee mit 1970 m und 51 km; Abfahrt 9h15 in Amsoldingen und Ankunft auf der Alp Stoss um 18h00
- Höchster erreichter Punkt im Gurnigel Gebiet mit 1620 m ü M, tiefster Punkt Montreux mit 388 m
- Abfahrt in Habkern um ca. 10h15 am Donnerstag und Ankunft in Montreux am Sonntag um ca. 14h15
- Anfahrt und Rückreise mit OV’s
Die Tour war rechtzeitig in der Clubzeitschrift ausgeschrieben, fand aber erstaunlicherweise nicht so grosses Interesse. Wir waren nur zu dritt. Es war ein sehr ausgeglichenes gut funktionnierendes Team, nicht nur beim Radeln, sondern auch beim Feuer machen für das Bräteln oder am Abend beim gemütlichen Zusammensein beim Apero Plättchen mit anschliessender Käsespezialität aus der Region oder beim Probieren der Merengen mit frybourger double crème.
Die Route führte uns am ersten Tag, leider noch bei Nebel und kühler Witterung hoch über dem Thunersee in Beatenberg vorbei, übers Justistal nach dem Teuffenthal und runter nach Steffisburg wo wir den ersten ausgedehnten „Beizenhalt“ auf der Gartenterrasse eines sehr gediegenen Restaurant machten und so die ersten Sonnenstrahlen dieses Tages genossen. Der zweite Tag begann mit dem Aufstieg in den Gurnigel, wo wir um den Waldschatten ganz froh waren. Vom Morgen an war es nun schön, der Wettergott war uns für die restlichen Tage gut gesinnt. Angekommen auf der Gurnigelhöhe war es auch bereits Mittag, Zeit zum Feuern und unsere eingekauften Würste und Maiskolben vom Vortag auf dem Grill zu braten. Sogar ein Apéritif, ein Halbeli Johannisberg gekühlt, war im Menuplan inbegriffen.
Am Nachmittag gings über den bewaldeten Gurnigel Bergrücken weiter gegen Südwesten, mehr od. weniger die Höhe haltend mit Blick im Osten in das imposante Gantrisch Gebiet. Von Sangenboden hatten wir den letzten Aufstieg des Tages mit ca. 700 Höhenmeter vor uns, hoch zur Alp Stoss auf dem Attenberg unserem zweiten Uebernachtungsort auf gut 1500 Höhenmeter. Von hier offeriert sich der ganze Blick ins Schweizer Mittelland mit Neuenburger und Bielersee. Am späten Abend genossen wir einer der schönsten Sonnenuntergänge mit dem Versinken der Sonne hinter der Jura Kette. Auf dieser Alp wurden wir von der Wirtin Manuela so richtig verwöhnt. Essverandaraum wie auch die Schlafzimmer sind so richtig gemütlich eingerichtet.
Am Samstag gings nach einem währschaften Frühstück zum Glück zuerst 500 m runter zum Schwarzsee um danach wieder 400 zu steigen um ins Nachbartal nach Charmey weiter zu gelangen. Im Städtchen Gruyère war nun wieder um die Mittagszeit ein ausgedehnter Halt angesagt mit Verpflegung im Restaurant, bevor es anschliessend hoch ging zum Dorf Moléson und um den gleichnamigen Berg herum. Hier waren wir nun wirklich in der Hochburg des „Gruyères“ und seinen ausgedehnten Weiden angelangt. Auf der Alp Gros Plané auf 1460 m war an diesem Abend Halt und Schlafen im Stroh angesagt. Zur späten Stunde durften wir auf der Terrasse die Abendsonne geniessen und den zweiten wunderbaren Sonnenuntergang über der Jurakette miterleben.
Am Sonntag unserem letzten Tourentag führte die Route zuerst über den kleinen Touristenort „Les Paccots und anschliessend hinauf zum Cole de Soladier (1576) wo die Velos im letzten Stück ca. 15’ geschoben bzw. getragen werden mussten. Jetzt war die letzte Anstrengung der Tour und auch die Schlüsselstelle überwunden. Von nun an gings bergab zuerst auf einer schmalen Alp Schotterstrasse, immer mit Blick auf den Genfersee, und später auf einer Asphaltpiste bis mitten in die Stadt Montreux.
Ich meinte es hat allen Spass gemacht und die einen oder andern Schweisstropfen gehören einfach zu einem solchen Unternehmen. Hoffentlich lassen sich das nächste Jahr wieder über Fronleichnam ein paar Leute mehr vom Biken in der Groupe begeistern. Ich meinte es hat Spass gemacht.
Vielen Dank Heini für deine tolle Führung auf der Tour. Es hat definitiv Spass gemacht mit Lucia und dir diese 4 wunderbaren Tage zu erleben – nächstes Jahr ist bei mir in der Agenda Fronleichnam auf jeden Fall wieder reserviert für die Biketour.
Sandra
Tourenbericht vom: 18.06.2010
- 22.04.2010 - 25.04.2010
- Skitour
- Skitour Bedretto – Binntal
- SAC Pilatus
- von Alice und Franz Pfulg
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Zu sechst treffen wir uns um 5.45 Uhr in All`Aqua unter der Führung von Beat Vogel und Bruno Steiner
1. Tag Marchhorn
Das Wetter meint es gut mit uns und wir starten voller Freude Richtung Ciacomo Pass.
Zügig schlängeln wir uns den steilen Hang hoch. Unser Ziel ist das Marchhorn, das sich schon bald von der Sonne beschienen, in seiner ganzen Eleganz zeigt. Auf dem Gipfel präsentiert sich eine Berglandschaft der Sonderklasse, die Beat und Simon durch ein Lied von Mani Matter noch unterstreichen. Rassig ist dann die Abfahrt in die Basodino Hütte. Ebenso rassig zeigt uns ein Fuchs wie schnell er auf einem Gipfel ist. Das ist für uns schon fast beschämend! Auch ein Adler zieht majestätisch über die Gipfel. Die Abendsonne geniessen wir auf der schönen Terrasse bis uns Dario zu einem feinen Nachtessen, das er für seine einzigen sechs Gäste zubereitet hat, an den Tisch lockt. Der Tag war lang deshalb ziehen wir uns schon bald in unser Nachtlager zurück, damit wir am Morgen wieder fit sind.
2. Tag Basodino
Heute drängt sich der Nebel vor und lässt uns das Frühstück ein bisschen gemütlicher einnehmen. Auf einer Felsrippe vor der Hütte beäugt uns ein Steinbock in seiner vollen Eleganz und denkt sich wohl was wir bei diesem Nebel wollen. Um 6.30 Uhr starten wir trotzdem, aber noch nicht sicher ob wir den Basodino besteigen können. Die Sicht könnte besser sein, doch eine gut angelegte Spurführung lässt uns zügig vorankommen. Bald sind wir am Fusse des Gipfels, den wir die letzten Höhenmeter noch ohne Skier hochsteigen. Die Aussicht müssen wir uns denken!! Die Abfahrt über die Kastellücke ist nicht ohne da die Sicht bloss etwa 20 Meter beträgt. Doch da hilft der Kompass und die Karte von Beat und Bruno und das GPS von Simon. Erstaunlich sicher bringen uns die Drei fast Zentimeter genau vor die Maria-Luisa Hütte. Den Tag beenden wir mit einem Risotto das nur Italiener so gut hinbekommen. Davor hat noch Geburtstag und spendet einen Kaffee-Coretto und Kuchen. Mit einem Geburtstagsständchen verdanken wir es ihm.
3. Tag Corno-Gries Pass – Claudio & Bruno Hütte
Je!! Der Nebel hat sich in Luft aufgelöst und der Sonne Platz gemacht. Beim Morgenessen entschied Davor dennoch frühzeitig die Heimkehr anzutreten, somit ziehen wir zu fünft weiter zum Corno-Gries Pass. Es folgt eine sehr steile Abfahrt auf die Bättelmatt. Eine Steigung von 900 hm bringt uns zum Schwitzen. An der Rif. Cita di Busto vorbei auf ca. 3000m Höhe. Die Abfahrt in die Claudio & Bruno Hütte ist ein Genuss bei leichtem Sulz. Mein Rücken spielt ein bisschen verrückt. Da bin ich bei Simon gut aufgehoben. Sei es bei einer wohltuenden Massage oder einem “Medi“ aus seiner Apotheke .Ganz lieben Dank für die grosse Fürsorge. Das Nachtessen müssen wir uns mit Warten verdienen. Obwohl etwa 10 Personen in der Küche ein und aus gehen wird es 19.30 Uhr bis wir unseren knurrenden Magen beruhigen können.
4. Tag Hohsandhorn - Ofenhorn
Auch der letzte Tag kann nicht schöner sein. Nach der Frühstücksstärkung machen wir uns bereit fürs Hohsandhorn. Schon bald begrüsst uns die dunkelrote Sonne, die sich den Weg in den stahlblauen Himmel bahnt. Bald schon kündet der Gesang von Beat und Simon an, dass wir auf dem Gipfel sind, den wir nach ein paar Fotos wieder mit einer Abfahrt verlassen. Felle montieren und auf zum letzten Gipfel, dem Ofenhorn. Das letzte Mal von Oben ins Tal schauen bevor wir eine super schöne Abfahrt haben bis zur Binntalhütte. Von da weg ist der Schnee etwas tiefer. Ab und zu Skier tragen, dann wieder ein Stück fahren, aber auch so erreichen wir Fäld im Binntal, wo wir vom Taxi nach Fiesch gefahren werden. Bei einem guten Kaffee ist unsere unvergessliche Tour zu Ende. Ein ganz grosser Dank an Beat und Bruno für die super Organisation und die professionelle Führung. Es war sehr schön mit euch.
Alice und Franz
Tourenbericht vom: 06.05.2010
- 18.04.2010
- Skitour
- Jungfraujoch – Louwitor – Lötschental
- von Christine Herger
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Skitour Jungfraujoch – Louwitor – Lötschental
Um 0430 hat sich unsere gutgelaunte Gruppe bei der MFK Luzern besammelt, auf ein paar Autos verteilt und anschliessend die stündige Fahrt nach Interlaken angetreten. Dort sind wir alle wohlbehalten eingetroffen und haben, nachdem jeder sein Rundreisebillet gelöst und seine Notdurft verrichtet hatte, noch bei einer gemütlichen Kaffeerunde vor dem Kiosk auf den Zug gewartet, welcher dann pünktlich um 0735 Uhr gefahren ist.
Es war kein Gedränge im Zug, jeder hatte seinen Sitzplatz. Nicht zuletzt auch, weil Heinz immer schön ein ganzes Abteil für uns verteidigt hat -) Danke! Einmal umsteigen in Lauterbrunnen und auf der Kleinen Scheidegg, noch zwei Stopps auf der Innenseite der Eiger Nordwand und wir sind kurz vor neun Uhr auf dem Jungfraujoch angekommen.
Doch es war für alle leicht enttäuschend, es hatte nämlich Nebel. Ein paar andere Tourengruppen hatten sich auf den Weg gemacht, während Heinz und seine Co-Leiter Hans und Emil entschieden hatten, eine Stunde abzuwarten.
Es hatte sich gelohnt, zu warten! Um zehn Uhr sind wir dann runtergefahren zum Konkordiaplatz bei tiptoper Sicht und einem hübschen Schäumchen Neuschnee. Unsere Gruppe alleine und drei andere Tourengänger! Auf das Louwitor haben wir verzichtet aufgrund der unsicheren Wetterverhältnisse. Eigentlich Schade, aber es war ein vernünftiger Entscheid.
Beim anschliessenden Marsch zur Lötschenlücke haben wir zuerst mächtig geschwitzt. Kaum hatte sich Heinz über die Hitze beklagt, kam auch schon der Wind auf und wir mussten zum Laufen Jacke, Mütze und alles anziehen.... Murphys Law.
Die Stimmung in diesem wilden Wetter war einzigartig und die Ruhe auch. Wir haben noch eine andere etwa 15-er Gruppe getroffen und sonst waren wir alleine unterwegs.
Kurz vor der Lötschenlücke haben wir noch Pause gemacht und Emil hat noch einen Ramazzotti mitgebracht zum anstossen. Vielen Dank Emil – das sind so nette Gesten, die einem in Erinnerung bleiben!
Auf der Lötschenlücke angekommen, haben wir die lange Abfahrt in Angriff genommen. Nebel hatte es glücklicherweise keinen, ab und an etwas diffuses Licht. Es war sehr imposant und auch etwas furchterregend, so zwischen den Gletscherspalten durchzufahren. Der Schnee war angenehm pulvrig, sulzig und griffig, und erst am Schluss pflotschig. Wir konnten noch problemlos bis nach Blatten runterfahren, wo wir dann gleich noch das Halbi Füfi Poschti erwischt haben (wie doch die Zeit verging...) um den zweiten Teil unseres Rundreisebilletes rauszufahren! Einmal umsteigen in Goppenstein und einmal in Spiez sind wir um halb sieben wieder in Interlaken angekommen und von da mit unseren Autos zurück nach Luzern!
Es war ein langer Tag(deshalb auch ein langer Bericht), doch auch ein schönes Erlebnis, trotz nicht ganz idealem Wetter. Ein herzliches Danke an Heinz und seinen Co-Leitern! Der Tag hat mir auch wieder aufgezeigt, (es war bis jetzt bei allen Touren so, welche ich mitgemacht hatte beim SAC Pilatus) dass sich ein nette Gruppe von Leuten gefunden hatte und einen schönen Tag zusammen verbracht hatte! Danke!
Christine
Tourenbericht vom: 02.05.2010




































































