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Umwelt-Exkursion Haglere 21. Juni 2015

Der Name des Berges stammt laut Schnyder von Wartensee vom Hagelwetter, das sich hier oft sammelt.  13 sehr interessierte Personen nahmen an dieser Exkursion teil. Zusammen mit Roman Graf, Biologe erforschten wir das Schutzgebiet der Pro Natura. Birkhühner, der Dreizehnspecht und einen Steinadler haben sich nicht blicken lassen. Dafür der singende Buchfink und anhand von Bildern aus der Gattung Hühnervögel: das Birkhuhn, der Auerhahn und der Haselhahn, das Wintergoldhähnchen-Weibchen, erkennbar an seinem gelben Scheitelstreifen (beim Männchen orange) und noch viele mehr. Das Spezielle auf der Haglere ist das Bergföhren-Hochmoor. Im Weiteren erfuhren wir viel über die Entstehung der Flach- und Hochmoore. Die Bildung eines typischen Hochmoores ist ein Prozess, der Jahrtausende dauert. Da die Produktion von organischem Material in Mooren grösser ist als ihr Abbau, wachsen sie mit einer Geschwindigkeit von einem Millimeter pro Jahr mit der Zeit über den Grundwasserspiegel hinaus. Somit entstehen Hochmoore mit einer gewölbten Oberflächenform und einer Torfmächtigkeit von bis zu vier Metern. Hochmoore zeichnen sich dadurch aus, dass sie ausschliesslich vom Regenwasser versorgt werden. Flachmoore werden vom Hang- oder Grundwasser versorgt. Am Wollgras und der Pflanzenwelt  ist zu erkennen, ob ein Flach- oder ein Hochmoor zu sehen ist. Und da wir Nebel und Nieselregen auf der Haglere hatten, passt dieses Gedicht aus dem Buch Gratwegs ins Entlebuch:

 

O schaurig ist’s übers Moor zu gehn,
Wenn es wimmelt vom Heiderauche,

Sich wie Phantome die Dünste drehn
Und die Ranke häkelt am Strauche,

Unter jedem Tritte ein Quellchen springt,
Wenn aus der Spalte es zischt und singt,

O schaurig ist’s übers Moor zu gehn,
Wenn das Röhricht knistert im Hauche.

Annette von Droste-Hülshoff

Bericht: Ursula Wyss