SAC FaKle-Lager in Arcegno TI vom 27. – 31. Juli 2009
Anders als in den vorangehenden Jahren wurde das Lager 2009 im Tessin durchgeführt, von Montag bis Freitag.
Montag, 27. Juli
Das Campo Enrico Pestalozzi in Arcegno ob Ascona wird für die nächsten Tage unser Zuhause sein. Nachdem unsere Gruppe von 16 Erwachsenen und 24 Kindern die Räumlichkeiten bezogen hatte, ging es am Nachmittag bereits an den nahegelegenen Fels. Viele haben schon Klettererfahrung, für einige ist es das erste Mal.
Familie Renner
Dienstag, 28. Juli
Heute werden die Teilnehmer auf drei Gruppen aufgeteilt. Die meisten übten sich in Mehrseil-Kletterrouten in verschiedenen Gebieten rund um Losone. Zuvor gab es eine Instruktion im Standplatzbau und Sichern. Ein Höhepunkt war in unserer Gruppe das Klettern mit Fussfesseln. Abschliessend nahmen wir ein kühles Bad in der Maggia. Juhui!
Familie Piazza-Füllemann
Mittwoch, 29. Juli
Den Schlaf und die Träume aus den Augen gerieben und mit dem Frühstück im Magen machten wir uns wieder in drei Gruppen auf zum Klettern. Es wurde Mehrseillängen geklettert, an der Klettertechnik gefeilt, Vorklettern geübt, und der Schweiss floss dabei in Strömen. Da tat eine Abkühlung in der Maggia mit Sandstrand und Wasserfall als Belohnung sehr gut.
Familie Estermann
Donnerstag, 30. Juli
Heute hat eine Gruppe mit den Kindern eine Mehrseilrouten-Kletterei in Bellinzona beim Valle di Gorduno unternommen. Eine weitere Gruppe übte sich in Mehrseillängen-Routen im Schwierigkeitsgrad 4c und 5b beim Sperone in Ponte Brolla. Der Nachmittag stand für eine Erfrischung im Grotto und für eine Abkühlung in der Maggia. Die selbst eingerichtete Slackline über das tiefe Blau war ein Highlight nicht nur bei den Kindern.
Familie Ragonesi
Freitag, 31. Juli
Mit 110 Liter Regen pro Quadratmeter demonstrierte Petrus sein Können – dies nach einer Bilderbuch-Woche mit Sonnenschein und 30 Grad im Schatten! Der Regen bewirkte das Zmörgelen am „Schärmen“ – das einzige Male in dieser Woche. Die bestens bekannten Rituale des letzten Tages sind selbstredend: Packen, Aufräumen, Spiele und Spass mit Tyrolienne sowie Rückgabe des umfangreichen Klettermaterials. Nach dem Lunch – auch auf der gedeckten „Loggia“ – bildete der Schlusspunkt das Abschiednehmen. Nach einer fleissigen und unfallfreien Kletterwoche, mit Ausdruck von Dank an das ganze Leiterteam unter den Bergführern Pädi Röthlin und Markus Burch, folgte die individuelle Heimfahrt . Die Bilder der süttig heissen Tessinerfelsen ob Ponte Brolla bleiben in Erinnerung!
Urs und Till Peterman




