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Idee des Aarbiwaks

Lautteraarhorn
Skizzen von R. Becker

Anlässlich der Jahrhundertfeier der Sektion Pilatus im Jahre l964 verlangten einige junge aufmüpfige Sektionsmitglieder vom Vorstand endlich eine mutige Tat zum Bau einer neuen Hütte. Der schlaue Vorstand gab den Ball zurück und bat um Vorschläge. Zahlreiche Mitglieder opferten über Jahre hinaus dutzende Stunden und Tage, um im gesamten Alpenraum einen geeigneten Standort zu finden.

Am westlichen Fusse der Lauteraarrothörner wurde der heutige Standort l972 gefunden. Durch den Bau eines Biwaks konnte die Besteigung des Lauteraarhorns von ehemals 9 bis 10 Stunden ab Lauteraarhütte auf 5 bis 6 Stunden reduziert werden. Gleichzeitig erfror in einer Gletscherspalte ein Junior, weil der Weg zur Hilfeleistung Stunden beanspruchte. In der Folge sind 8 Projekte eingereicht worden. Unser Clubmitglied Rudolf Becker, Brückenbauing. ETH, reichte alleine zwei Vorschläge ein. Dazumal war es plötzlich Mode, runde Hütten zu bauen. Das CC empfahl unserer Sektion das Projekt von Dr. Zumbühl.  Es handelte sich um ein Rhomboid mit 12 Schlafplätzen. Auf die Vorschläge Becker’s wurde nicht eingegangen.