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Jahresbericht Aarbiwak 2016

 Das 2016 war für mich ein schönes Aarbiwakjahr. Für die Hüttenputzete haben wir uns mit Schneeschuhen ausgerüstet. In früheren Jahren waren wir jeweils mit den Skiern unterwegs, was aber leider in den letzten Jahren immer mühsamer wurde und das Skitragen im Vergleich zum Skifahren in keinem Verhältnis mehr stand. Mit den Schneeschuhen hingegen hat das wunderbar funktioniert - eine gute Empfehlung für die Zwischensaison.

Wir erneuerten die bald 30 jährige Solaranlage und stellten die Hüttenkocher auf das Easy-Clic-System von Campingaz mit leistungsfähigeren Kochern um (bitte nur noch solche Kartuschen mitbringen).

Nebst den erfreulichen 293 Übernachtungen, bleibt mir eine besondere Abschiedstour in Erinnerung. Nein, nicht ich verabschiede mich, sondern die Hüttenwarte meiner beiden „Nachbar-Hütten“. Mit guten Freunden stiegen wir bei besten Verhältnissen zur Schreckhornhütte hoch. Hans und Rosmarie Balmer hatten ihre letzte Saison und werden die Schreckhornhütte nach über 30 Jahren auf Saisonende 2016 verlassen. Noch einmal genossen wir ihre ausserordentlichen Kochkünste, bevor die Tour am nächsten Tag, bei wunderschönem Wetter, über den Srahleggpass ins Aarbiwak weiter ging. Einmal mehr konnte ich tags darauf die Hände von fleissigen Helfern in Anspruch nehmen, welche mit Leidenschaft sämtliche Tür- und Fensterläden des Aarbiwaks mit einem neuen rot-weissen Anstrich bemalten. Auf dem Abstieg vom Aarbiwak in die Grimsel machten wir den lohnenden Abstecher über den Leiterweg zur Lauteraarhütte. Auch dort verabschiedeten sich die Hüttenwarte Heinz und Katrin Müller. Katrin, deinen Schoggikuchen werde ich vermissen! Das letzte heikle Stück des Abstiegs, der Übergang von der Moräne zum Grimselseeende, hatte sich durch den rapide abgeschmolzenen Gletscher total verändert, so dass der Lauteraarhüttenweg schon bald gar nicht mehr über die Moränen und Eiswände führt, sondern direkt in den Hang hochziehen wird. Die Tour von Grindelwald über den Strahleggpass in die Grimsel, oder umgekehrt, ist aber auch ohne Hüttenwartsabschiede eine wunderbare, nicht all zu schwierige Hochtour, welche mit eindrucksvollen Momenten und phantastischen Naturschönheiten aufwartet.

 Markus Brefin